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Telefonische Beratung und schnelle Hilfe für Angehörige

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Der Familienpflegezeit-Rechner

Der Familienpflegezeit-Rechner ist eine Berechnungshilfe, um Beschäftigten eine erste, auf ihre persönliche Lebens- und Einkommenssituation abgestimmte, Orientierung zu geben..

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Bundesministerin Manuela Schwesig zu den gesetzlichen Änderungen seit dem 1.1.2015

Für Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen ist es oft schwierig eine gute Balance zwischen Pflege, Sorge und Beruf zu finden. Oft müssen sie ihren Beruf ganz aufgeben. Doch es muss beides möglich sein: Zeit für die Pflege in der Familie und Zeit für den Beruf. Das ist wichtig für die Pflegebedürftigen und für die Angehörigen.

Mit den Neuregelungen im Familienpflegezeitgesetz und im Pflegezeitgesetz, die wir Ihnen hier vorstellen, wird die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf verbessert. Beschäftigte erhalten ab dem 1. Januar 2015 mehr zeitliche Flexibilität und Sicherheit, um Angehörige zu pflegen und doch berufstätig zu bleiben.

In der zehntägigen Auszeit, die Beschäftigte bei einem akuten Pflegefall in der Familie nehmen können, wird es eine Lohnersatzleistung geben – das Pflegeunterstützungsgeld. Es gibt weiter Anspruch auf eine Pflegezeit von bis zu sechs Monaten. Hinzu kommt der Rechtsanspruch auf die Familienpflegezeit. Insgesamt können Beschäftigte ihre Arbeitszeit 24 Monate lang auf bis zu 15 Stunden pro Woche reduzieren, um nahe Angehörige zuhause zu pflegen. Zur besseren Absicherung des Lebensunterhalts besteht während der Freistellungen ein Anspruch auf ein zinsloses Darlehen.

Von den Neuregelungen profitiert auch die Wirtschaft, denn die Unternehmen müssen nicht mehr auf das Wissen und die Erfahrung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten, wenn diese Pflegeaufgaben übernehmen. Wir reduzieren den bürokratischem Aufwand und Kosten für die Wirtschaft und unterstützen sie bei der Personalplanung durch faire Fristen.

Diese Regelungen sind ein Beitrag zu einer neuen Familienzeit. Sie ermöglicht es Familien, ihre Vorstellungen von der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf besser zu verwirklichen. Damit stärken wir die Menschen, die viel für ihre Familien und für die Solidarität der Generationen leisten. Ich setze darauf, dass diese Menschen auch an ihrem Arbeitsplatz die erforderliche Unterstützung erfahren.

 

Manuela Schwesig

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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