"Offensive psychische Gesundheit" gestartet

Die Bundesminister Hubertus Heil (BMAS), Dr. Franziska Giffey (BMFSFJ) und Jens Spahn (BMG) bei der Vorstellung der Offensive psychische Gesundheit

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben am 5. Oktober gemeinsam mit einem breiten Bündnis von über fünfzig Institutionen aus dem Bereich der Prävention die "Offensive Psychische Gesundheit" gestartet, damit der gesellschaftliche Umgang mit psychischen Belastungen offener wird.

Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

Die Offensive soll dazu beitragen, dass Menschen ihre eigenen psychischen Belastungen und Grenzen besser wahrnehmen und auch mit Menschen in ihrem Umfeld offener darüber sprechen können. Darüber hinaus möchte die Offensive die Präventionslandschaft in Deutschland mit ihren zahlreichen Anbietern besser vernetzen. Das Projekt Pausentaste und das Pflegetelefon des BMFSFJ sind Teil der Offensive.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der "Offensive psychische Gesundheit".

Der Digitale Engel geht wieder auf Tour

Bundesministerin Dr. Franziska Giffey besucht die Digitalen Engel zur Wiederaufnahme deren Tour
© Joerg Farys / www.dieprojektoren.de

Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey hat am 24. September gemeinsam mit Deutschland sicher im Netz e.V. die Wiederaufnahme der Deutschlandtour des Digitalen Engels eingeleitet. Unter strikter Einhaltung von pandemiebedingten Hygiene- und Sicherheitsvorschriften startet die deutschlandweite Aufklärungstour erneut, um älteren Menschen zu zeigen, wie sie ihren Alltag mit digitalen Angeboten sinnvoll erleichtern können. Das ist gerade während der Pandemie für ältere Menschen als Risikogruppe ein wichtiges Anliegen. Die Tour war im November 2019 gestartet, musste wegen der Corona-Pandemie jedoch unterbrochen werden und wurde durch digitale Angebote ersetzt. Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Digitalen Engel finden Sie hier.

Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie beginnt

Die Bundesminister Anja Karliczek (BMBF), Dr. Franziska Giffey (BMFSFJ) und Jens Spahn (BMG) stellen gemeinsam die Nationale Demenzstrategie vor
© Mike Auerbach

Die Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie ist gestartet. Bei einer digitalen Veranstaltung im Bundesfamilienministerium unterzeichneten Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und 57 Partnerinnen und Partner am 23. September die Nationale Demenzstrategie. Damit haben sich alle wichtigen Akteure auf die Umsetzung der insgesamt 160 beschlossenen Maßnahmen verpflichtet. Ziel ist, dass Menschen mit Demenz Teil der Gesellschaft bleiben können und ein offenes Klima für den Umgang mit dieser Erkrankung geschaffen wird. 1,6 Millionen Menschen sind hierzulande von Demenz betroffen, im Jahr 2050 könnte die Zahl schon bei etwa 2,8 Millionen Menschen liegen. Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Nationalen Demenzstrategie finden Sie in der Broschüre des Bundesseniorenministeriums.

Start des Nationalen Gesundheitsportals "gesund.bund.de"

Immer mehr Menschen informieren sich im Internet über Gesundheitsthemen. Doch viele der verfügbaren Gesundheitsinformationen sind unzuverlässig, lückenhaft, von bestimmten Interessen beeinflusst oder sogar falsch und irreführend.  
Als unabhängiges Gesundheitsportal unterstützt gesund.bund.de Menschen dabei, die eigene Gesundheit zu verstehen und die vielen medizinischen Angebote zu Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung richtig einordnen zu können. Hierfür bietet das Portal qualitätsgesicherte, unabhängige und allgemein verständliche Gesundheitsinformationen. Auch die Angebote der Gesundheitsversorgung und die Zusammenhänge im Gesundheitssystem werden klar und transparent vermittelt: mit vertiefenden und praktischen Informationen, etwa zu den Leistungen der Pflegeversicherung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildungsangebot für ältere Menschen zum Thema Digitalisierung

Wissensdurstig.de ist ein Internetportal der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. und gehört zur Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“.
Auf wissensdurstig.de gibt es Informationen zu Bildungsangebo­ten für ältere Menschen in ganz Deutschland, Tipps und Materialien zu Digitalisierung und Bildung im Alter, Wissenswertes für Bildungsanbie­ter, gute Praxisbeispiele und aktuelle Informationen über Digitalisierung, Bildung, Projekte, Aktionen und mehr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stark für die Zukunft - Die Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung

Logo der Gleichstellungsstrategie

Gleichstellung ist überall. Deshalb setzt sich die Bundesregierung mit ihrer Gleichstellungstrategie neun Ziele für die Gleichstellung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und zeigt, mit welchen konkreten Maßnahmen sie diese Ziele erreichen will.

Wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt gibt es nur mit einer Politik, die für Frauen und Männer gleichermaßen gut ist. Die Bundesregierung will, dass Frauen und Männer von ihrer Arbeit gleich gut leben können – und sich gemeinsam um die kümmern, die Unterstützung brauchen. Frauen und Männer sollen die Wirtschaft, die Demokratie, die Kultur und die Wissenschaft in unserem Land gemeinsam tragen.

Weitere Inforamtionen finden Sie hier.

Nationale Demenzstrategie beschlossen

Derzeit sind 1,6 Millionen Menschen bundesweit an Demenz erkrankt. Die Zahl könnte im Jahr 2050 bei 2,8 Millionen liegen. Um Deutschland künftig demenzfreundlich zu gestalten, hat das Bundeskabinett die Nationale Demenzstrategie beschlossen. Die Strategie ist bundesweit ausgerichtet, partnerschaftlich verankert, verbindlich in ihren Zielen und langfristig angelegt. Es wurden 27 Ziele formuliert und insgesamt etwa 160 Maßnahmen vereinbart.

Weitere Informationen finden Sie hier und auf www.nationale-demenzstrategie.de.

Neues Videoformat #wirlebenjetzt

Den Stempel „Risikogruppe“ tragen ältere Menschen seit Beginn der Corona-Pandemie, weil für sie mehr als für andere Altersgruppen eine besondere Gefährdung ausgeht. Zugleich aber auch nicht für alle im gleichen Maße. Die Antwort lautet bis heute Einschränkung der sozialen Kontakte bis hin zur „freiwilligen Isolation“ und bleibt nicht ohne Folgen: Sie macht einsam und kostet Betroffene Mobilität und Fitness!
Die Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung initiiert deshalb gemeinsam mit der Denkfabrik fischimwasser das neue Videoformat #wirlebenjetzt. Durch die einzelnen Episoden führen Sportwissenschaftlerin Sabine Lattek von der Becker Stiftung und Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse und diskutieren virtuell mit Gästen wie Uschi Glas, Franz Müntefering, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther über persönliche Bewegungsroutinen und Alltagsstrategien. Unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bringt #wirlebenjetzt, Freude an Bewegung in die eigenen vier Wände, um die individuellen Ressourcen – gerade jetzt – optimal zu nutzen.

Die erste Folge des neuen Videoformats #wirlebenjetzt finden Sie hier.

Corona-Helden: Engagiert durch die Krise – 5. BAGSO-Podcast

Logo des BAGSO-Podcast
Logo des BAGSO-Podcast

Ja, es gibt sie: Corona-Heldinnen und Helden. Der 5. BAGSO-Podcast stellt ältere Menschen vor, die sich in der Krise in ungewöhnlicher Weise engagieren: Sie schreiben Briefe, nähen Schutzmasken, bauen Krankenhäuser auf und machen einen ganz besonderen Spendenlauf.
Der BAGSO-Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“ vermittelt in der Corona-Zeit verständlich Informationen, gibt Tipps und berichtet von ermutigenden Beispielen. Er ist auf der Internetseite der BAGSO und auf Youtube zu finden. Außerdem gibt es ihn auf fast allen gängigen Plattformen wie Spotify oder Deezer. Die nächste Folge des BAGSO-Podcast erscheint am 18. Juni mit dem Titel „Digital verbunden“.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Verlängerte Bewerbungsfrist für den Otto-Heinemann-Preis 2020

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist für die heutige Arbeitswelt zunehmend wichtiger. Die gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen – auf der einen Seite die Demografie und auf der anderen Seite der Fachkräftemangel – erfordern daher von Arbeitgebern innovative Ideen. Sie müssen die Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege schaffen.

Der von spectrumK, dem BKK DV und dem IKK e. V. vergebene Otto Heinemann Preis zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die sich dieser Herausforderung stellen. Die Bewerbungsfrist wurde bis zu 22. Juli 2020 verlängert.

Weitere Informationen finden Sie hier und unter https://berliner-pflegekonferenz.de/otto-heinemann-preis/

Neue Ausgabe #FragGiffey mit einem Pflege-Spezial

In einer neuen Ausgabe des Social Media-Formats #FragGiffey beantwortet die Ministerin im Rahmen der Themenwoche Fragen zur neuen Pflegeausbildung. Außerdem erläutert sie auch die aktuellen Verbesserungen für pflegende Angehörige.

Eine Aufzeichnung des Formats finden Sie hier.

Umfassende Informationen zur neuen Pflegeausbildung bietet die Internetseite https://www.pflegeausbildung.net/.

Bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf während der Corona-Krise

Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. In dieser Situation benötigen pflegende Angehörige akute Hilfe und flexible Unterstützungsangebote.

Daher wird die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis Ende September vereinfacht. Angehörige, die Pflegebedürftige in der Corona-Krise zu Hause betreuen und zugleich erwerbstätig sind, werden so besser unterstützt.

Die Pressemitteilung mit den einzelnen Regelungen finden Sie hier.

Internationaler Tag der Pflegenden

Unter dem folgenden Link finden Sie das Video der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey zum Internationalen Tag der Pflegenden.

In diesem Video kündigt die Bundesfamilienministerin auch einen erleichterten Zugang zum Pflegeunterstützungsgeld an.

Bundesrat stimmt Gesetzespaketen zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zu

Das Gesundheitswesen und die Pflege bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zu unterstützen – das sind die Ziele zweier Gesetzespakete, die nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages am 25. März 2020 die Zustimmung des Bundesrates erhalten haben.

Mit dem „COVID19-Krankenhausentlastungsgesetz“ werden die wirtschaftlichen Folgen für Krankenhäuser und Vertragsärzte aufgefangen. Mit dem "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" wird die Reaktionsfähigkeit auf Epidemien verbessert.

Weiter Informationen hierzu erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Seniorenbüros organisieren die Versorgung älterer Menschen und koordinieren Hilfen gegen Einsamkeit

In vielen Kommunen ist das Seniorenbüro in der Corona-Krise die zentrale Stelle nicht nur für die Versorgung älterer Menschen, sondern auch für Hilfen gegen Einsamkeit.

Durch nachhaltige kommunale Strukturen, bestehende „Pools“ von Freiwilligen und die Vernetzung mit anderen Organisationen können Seniorenbüros schnell und unbürokratisch Hilfe für ältere Menschen organisieren. Gleichzeitig unterstützen sie Engagierte, sich selbst zu schützen und gesund zu bleiben.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) hat einige Beispiele zusammengestellt. Diese finden Sie hier.

Tipps und Infos für die Organisation von nachbarschaftlichen Hilfen erhalten Sie außerdem auf dem Portal der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammenleben in Rheinland-Pfalz".

Telefonangebot gegen Einsamkeit

Einsamkeit trifft viele ältere Menschen, und sie schleicht sich oft unmerklich ins Leben ein. Einsamkeit kann krank machen, und je länger sie andauert, desto schwerer kann der Weg hinaus werden.

Der Verein Silbernetz betreibt deshalb ein Hilfs- und Kontaktangebot für ältere Menschen in Berlin. 

Da aufgrund des Coronavirus weniger Kontaktmöglichkeiten bestehen, ist die Nummer aktuell bundesweit erreichbar. Sie können die kostenfreie Rufnummer 0800 4 70 80 90 des Silbertelefons täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr anrufen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

"#WirVsVirus Hackathon" ist ein Hackathon der Bundesregierung

Logo für das Projekt #WirVsVirus Hackathon

Der #WirVsVirus Hackathon ist ein Hackathon der Bundesregierung und steht unter der Schirmherrschaft des Chefs des Bundeskanzleramtes Prof. Dr. Helge Braun.

Dieses Projekt ist ein Startpunkt für einen kontinuierlichen Beteiligungsprozess zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen, um die große Herausforderung durch Covid-19 als Gesellschaft zu meistern.

Unternehmen oder Organisationen die beim Hackathon oder bei der Verstetigung der Lösungen im Anschluss unterstützen möchten, können sich unter diesem Link anmelden.

Weitere Informationen zu #WirVsVirus Hackathon finden Sie hier.

Corona-Pandemie: Ältere Menschen und gefährdete Gruppen schützen

Die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Franz Müntefering, appellieren gemeinsam an alle Bürgerinnen und Bürger, gefährdete Gruppen vor Corona-Infektionen zu schützen.

Das Coronavirus mit dem Namen COVID-19 ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung stetig an. Wenn Alter und eine  schon bestehende Grunderkrankung zusammenkommen, ist die Gefährdung besonders hoch. Gerade in Pflegeeinrichtungen ist der Schutz von Menschen besonders wichtig.

In der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 19.03.2020 werden Maßnahmen genannt, die ältere Menschen ergreifen sollten, um sich zu schützen.

Prof. Dr. phil. Adelheid Kuhlmey ist die neue Vorsitzende des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Bundesministerin Dr. Franziska Giffey und Prof. Dr. phil. Adelheid Kuhlmey posieren für ein Foto anlässlich der Ernennung von Frau Prof. Kuhlmey zur Vorsitzenden des Beirats
© BMFSFJ

Frau Prof. Dr. phil. Kuhlmey wurde am 01. Januar 2020 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zur neuen Vorsitzenden des unabhängigen Beirates für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ernannt und wurde nun offiziell von Frau Bundesministerin Dr. Giffey im Berliner Dienstsitz des BMFSFJ in Empfang genommen.

Der unabhängige Beirat wurde am 25. September 2015 durch das BMFSFJ eingesetzt. Er befasst sich als nicht öffentliches Fachgremium mit allgemeinen und spezifischen Fragen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Als weitere Hauptaufgabe begleitet er die Umsetzung der einschlägigen gesetzlichen Regelungen (insbesondere des Pflegezeitgesetzes und des Familienpflegezeitgesetzes) und berät das zuständige Ministerium über deren Auswirkungen. Im Juni 2019 hat er dem BMFSFJ seinen ersten Bericht vorgelegt.

Weitere Informationen zum unabhängigen Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie hier.

Informationsmaterialien zum Thema bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nunmehr auch in englisch, französisch und türkisch erhältlich

Den Flyer "Bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf" gibt es nun auch in den Sprachen Englisch, Französisch und Türkisch.

Unter diesem Link können Sie die Flyer kostenfrei herunterladen oder bestellen.

Angehörigen-Entlastungsgesetz

Der Bundesrat hat am 29.11.2019 dem Angehörigen-Entlastungsgesetz zugestimmt. Das Angehörigen-Entlastungsgesetz bringt finanzielle Entlastung für unterhaltsverpflichtete Angehörige von Pflegebedürftigen. 

Wenn Eltern oder Kinder Hilfe zur Pflege oder Sozialhilfe beziehen, sollen unterhaltspflichtige Angehörige erst ab einem Einkommen von mehr als 100.000 Euro im Jahr vom Staat finanziell herangezogen werden.

Umfangreiche Informationen zum Angehörigen-Entlastungsgesetz finden Sie hier.

Fortschrittsindex Vereinbarkeit

Mit diesem Index steht Arbeitgebern und Personalverantwortlichen ab sofort ein praxisnahes Unterstützungsinstrument zur Verfügung, mit dem sie ihre familienfreundliche Kultur anhand weniger Kennzahlen jährlich messen, sich mit Wettbewerbern vergleichen und ihre Fortschritte sichtbar machen können.

Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten passgenaue Empfehlungen und ein Siegel, mit dem sie um Fachkräfte werben können. Ziel ist es, eine familienfreundliche Unternehmenskultur nachhaltig und verbindlich zu verankern, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wirksam bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie in dem Flyer und auf der Internetseite.

Neues Online-Seminar-Format zum Thema „Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz - Was Arbeitgeber wissen müssen“

Drei von vier Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt, die meisten von ihren nahen Angehörigen. Pflegende Angehörige müssen oftmals Berufstätigkeit und Pflege vereinbaren, dies stellt nicht nur die pflegenden Angehörigen selbst vor große Herausforderungen, sondern auch Arbeitgeber müssen das Angebot an familienfreundlichen Maßnahmen stetig bedarfsgerecht ausbauen. Arbeitgeber stellen mithin eine Schlüsselrolle bei der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf dar. Um Arbeitgeber bei familienfreundlichen Maßnahmen, insbesondere bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, zu unterstützen fand am 19.11.2019 erstmalig ein Online-Seminar zum Thema „Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz - Was Arbeitgeber wissen müssen“ statt. Das Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ (DIHK Service GmbH) entwickelte das Onlineangebot in Zusammenarbeit mit dem Pflegetelefon des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Im Fokus des Online-Seminars standen die wichtigsten Aspekte des Pflegezeit- und des Familienpflegezeitgesetzes. Die teilnehmenden Unternehmen hatten darüber hinaus die Möglichkeit Fragen zu stellen und bei Bedarf mit der Online-Community in den Austausch zu gehen.
 
Die Aufzeichnung des Online-Seminars finden Sie hier.

Familienpflegezeit und Pflegezeit – Rechtlicher Rahmen und mögliche Perspektiven

Prof. Dr. Matthias von Schwanenflügel, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat einen Aufsatz mit dem Titel "Familienpflegezeit und Pflegezeit – Rechtlicher Rahmen und mögliche Perspektiven" (Ausgabe 05/2019 der „Stimme der Familie“ des Familienbundes der Katholiken/www.familienbund.org) verfasst.

Den Aufsatz finden Sie hier.

Beratung für pflegende Kinder und Jugendliche - jetzt auch per Chat

Bundesministerin steht an einem Rednerpult

Am 29. Oktober 2019 fand in Berlin das dritte Netzwerktreffen des Projekts "Pausentaste - Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe" statt. Das Projekt, 2018 vom Bundesfamilienministerium gestartet, unterstützt Kinder und Jugendliche, die sich um pflegende Angehörige kümmern.

Die "Pausentaste" soll den jungen Pflegenden helfen, Pausen einzulegen, zu reflektieren und Hilfsangebote wahrzunehmen oder über die eigene Situation zu sprechen - auch anonym. Das Angebot umfasst die Website www.pausentaste.de sowie eine telefonische Beratung und eine E-Mail-Beratung beim Kinder- und Jugendtelefon der "Nummer gegen Kummer". Hinzu kommt nun eine Beratung per Chat. Weitere Informationen zum Chat finden Sie hier.

"Mach Karriere als Mensch!" - Bundesweite Pflegekampagne gestartet

Frau Bundesministerin Giffey steht an einem Rednerpult. Im Hintergrund sind verschiedene Plakate der Kampagne "Mach Karriere als Mensch" zu sehen
© Janine Schmitz/photothek.net

Um den Fachkräftebedarf in der Pflege in Zukunft decken zu können, hat das Bundesfamilienministerium die "Ausbildungsoffensive Pflege" ins Leben gerufen.

Am 22. Oktober startete Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey die dazugehörige bundesweite Informations- und Öffentlichkeitskampagne "Mach Karriere als Mensch!". Sie hat das Ziel, junge Menschen für den Zukunftsberuf Pflege zu begeistern. 

Die Kampagne begleitet den Beginn der neuen Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz ab Anfang 2020.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Frauensache Pflege – Pflegen und gepflegt werden: 26. Jahrestagung des Arbeitskreis Frauengesundheit 2019

Vom 2. bis 3. November 2019 findet die 26. Jahrestagung des Arbeitskreises Frauengesundheit unter dem Motto „Frauensache Pflege – pflegen und gepflegt werden: Was ist da, was fehlt?“ statt.  

Der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) ist der größte Zusammenschluss von unabhängigen Frauengesundheitsorganisationen im deutschsprachigen Raum. Der AKF organisiert Hebammen, Ärztinnen, Psychologinnen und Pädagoginnen, Heilpraktikerinnen, in den Pflegeberufen Tätige, Selbsthilfe und Gesundheitswissenschaftlerinnen, vereint Berufsverbände und Organisationen, Frauenberatungsstellen, Frauengesundheitszentren und Selbsthilfeverbände und vertritt die Interessen von Frauen als Patientinnen, als Expertinnen und als Bürgerinnen.

Weitere Informationen erhalten im Flyer und auf der Internetseite des Arbeitskreises.

Fachtagung "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf"

Bundesministerin Giffey sitzt im Publikum und lauscht einem Vortrag auf der Fachtagung

Drei von vier Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Ihre Angehörigen sind dadurch häufig dreifach belastet, denn Pflege kostet Zeit, sie kostet Geld, wenn die Arbeitszeit reduziert werden muss und Hilfsmittel benötigt werden, und sie kostet auch Kraft.

Wie die Angehörigen bessere Unterstützung bekommen können, war Thema der Fachtagung "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf" des Bundesfamilienministeriums, die am 17. September 2019 in Berlin statt fand.

Während der Tagung beriet Dr. Franziska Giffey mit Fachleuten den ersten Bericht des Unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Nach vier Jahren Amtszeit hatte der Beirat dem Bundesfamilienministerium im Sommer seinen Bericht vorgelegt. Er umfasst auch Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation pflegender, berufstätiger Angehöriger.

Woche der Demenz 2019

Plakat zum Welt-Alzheimertag 2019

Unter dem Motto „Demenz – einander offen begegnen“ findet vom 15.-21.09.2019 zum wiederholten Male bundesweit die Woche der Demenz statt.
Zahlreiche Initiativen führen auf lokaler Ebene Veranstaltungen zum Thema Demenz durch wie z.B. Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz, Mehrgenerationenhäuser, Kommunale Beratungsstellen, Seniorenbüros und die Deutsche Alzheimergesellschaft. Sie sprechen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen mit Informationen über Beratungs- und Entlastungsangeboten an.
Mit der Woche der Demenz wird das Thema Demenz in die Öffentlichkeit gerückt und soll zu einer weiteren Enttabuisierung führen. Mit dem Weltalzheimertag am 21.09.2019 wird weltweit auf Demenz aufmerksam gemacht.
Informationen über lokale Initiativen finden Sie hier.

Bundesministerin Giffey: "Pflegende Angehörige sind wichtige Stützen in Familien und für die Gesellschaft und haben eine stärkere Unterstützung verdient."

Bundesministerin Giffey und neben ihr ein Zitat zu pflegenden Agehörigen

Frau Bundesministerin Franziska Giffey hat sich in den sozialen Medien zu mehr finanzieller Unterstützung für pflegende Angehörige geäußert:
"Drei von vier Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt, die meisten von ihren nahen Angehörigen. Das ist eine Leistung, die nicht hoch genug geschätzt werden kann.
Wir sollten die Aufmerksamkeit viel stärker auf die pflegenden Angehörigen lenken und die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf als wichtige Zukunftsaufgabe für Deutschland begreifen. Neben dem bereits bestehenden Anspruch auf Familienpflegezeit brauchen wir dafür neue Ideen. Deshalb prüfen wir gerade, wie ein Konzept für ein Familienpflegegeld aussehen könnte: Eine Art Lohnersatzleistung analog zum Elterngeld, das über einen gewissen Zeitraum gezahlt wird und ermöglicht, dass pflegende Angehörige weiter im Beruf bleiben können. Darüber sollten wir breit diskutieren.
Eine gute Möglichkeit dazu ist unsere Fachtagung am 17. September, bei der auch der unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf seine Handlungsempfehlungen vorstellen wird. Klar ist schon jetzt: Pflegende Angehörige sind wichtige Stützen in Familien und für die Gesellschaft und haben eine stärkere Unterstützung verdient."

Pflegeheimsuche: Kostenloser Leitfaden für Angehörige

Wenn die Pflege zu Hause an Grenzen stößt, kann der Umzug in ein Pflegeheim notwendig sein. Meistens sind Angehörige entscheidend in die Heimauswahl eingebunden. Dabei wollen sie sicher gehen, dass sich die pflegebedürftige Person dort wohlfühlt und gut versorgt wird.

Um Angehörige bei der Pflegeheimauswahl zu unterstützen, gibt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) einen Kurzleitfaden heraus.

Der ZQP-EINBLICK zeigt, wie man in fünf Schritten bei der Suche und Entscheidungsfindung vorgehen kann. Wichtig ist zum Beispiel, gemeinsam zu überlegen, welche konkreten Anforderungen an das Pflegeheim gestellt werden. Als Orientierungshilfe werden dazu 10 wichtige Aspekte bei der Pflegeheim-Wahl dargestellt. Der ZQP-EINBLICK Pflegeheimsuche ist werbefrei. Kommerzielle Interessen werden damit nicht verfolgt. Er kann kostenlos über die Internetseite des ZQP als PDF-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Längere Förderungsdauer für BAföG-Berechtigte, die Angehörige pflegen

BAföG-Berechtigte, die während der Ausbildung ihre eigenen pflegebedürftigen (ab Pflegegrad 3) Eltern oder sonstige nahe Angehörige pflegen und deshalb in Ausbildungsrückstand geraten, bleiben künftig für eine angemessene Dauer auch noch über das Ende der Förderungshöchstdauer förderungsberechtigt.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und bei der BAföG-Hotline unter der Nummer 0800 - 223 63 41.

Dr. Franziska Giffey hat am 20. Juni den ersten Bericht des Unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf entgegengenommen

Gruppenfoto des Unabhängigen Beirats
Gruppenfoto des Unabhängigen Beirats, © BMFSFJ

Die 21 Mitglieder des Unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf haben nach vier Jahren Amtszeit ihren ersten Bericht vorgestellt und ihn offiziell am 20. Juni an Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey übergeben.

Der Beiratsbericht enthält eine Bestandsaufnahme zum Pflegezeitgesetz und zum Familienpflegezeitgesetz sowie zahlreiche Beschlüsse und Handlungsempfehlungen mit dem Ziel, die Situation pflegender Angehörige weiter zu verbessern.

Zur Diskussion der Handlungsempfehlungen mit der Fachöffentlichkeit und zuständigen Fachpolitikerinnen und Fachpolitikern hat das Bundesfamilienministerium eine Fachtagung im September geplant.

Ziel der Veranstaltung: die Fachöffentlichkeit über die Handlungsempfehlungen des Berichts zu informieren, den Austausch der Fachleute anzuregen und zur Weiterentwicklung des Themas beizutragen.

Weitere Informationen zum Beirat finden Sie hier.

Otto Heinemann Preis zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Mehr und mehr Berufstätige kümmern sich neben ihrer Arbeit um pflegebedürftige Angehörige. Dadurch sind sie einer erheblichen Doppelbelastung ausgesetzt, die auf Dauer bis zum Burnout führen kann. Ziel des Otto Heinemann Preises ist es, Arbeitgeber auszuzeichnen, die bereits vorbildliche Lösungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf entwickelt haben, um darüber zugleich Ideen und Anregungen zur Nachahmung für andere Unternehmen zu geben.

Die Umsetzung von Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist für kleine Unternehmen aufgrund der geringeren Ressourcen deutlich schwieriger als für größere Unternehmen. Ebenso bedeutet die Teilnahme an einem Wettbewerb einen erheblichen Mehraufwand.
Die Innungskrankenkassen geben daher kleinen Unternehmen mit der Wettbewerbsteilnahme eine zusätzliche Chance:
Ein Unternehmen unter den Bewerbern mit weniger als 30 Beschäftigten erhält die Möglichkeit einer Beratung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement oder rund um das Thema Pflege – unabhängig vom Juryentscheid zum Otto Heinemann Preis.

Der Wettbewerb, der auch in 2019 unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Peter Altmaier steht, richtet sich an alle Unternehmen und Organisationen mit Beschäftigten in Deutschland. 

Arbeitgeber können sich noch bis zum 30. Juni 2019 bewerben.

Das Bewerbungsformular sowie die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen stehen unter www.otto-heinemann-preis.de bereit, weitere Informationen zur Berliner Pflegekonferenz finden Sie unter www.berliner-pflegekonferenz.de.

Der Otto Heinemann Preis zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wird von spectrumK in Kooperation mit dem BKK Dachverband und dem IKK e.V. ausgelobt.

Ansprechpartnerinnen für weitere Informationen sind Juliane Maneke und Jasmin Russak vom spectrumK GmbH, Abteilung Unternehmenskommunikation, E-Mail: awards.spam@spectrumk.de, Tel.: 030-21 23 36 110.

Pflegende Angehörige wurden mit dem Berliner Pflegebären und dem bundesweitem „pflegecompass“ ausgezeichnet

Zum Abschluss der fünften „Woche der pflegenden Angehörigen“ wurden am 17. Mai 2019 im Rahmen einer im Berliner Rathaus stattfindenden Gala zehn pflegende Angehörige mit dem „Berliner Pflegebären“ und dem bundesweiten „pflegecompass“ ausgezeichnet.

Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen stellvertretend für alle geschätzt 200.000 Berlinerinnen und Berliner, die oft neben der Berufstätigkeit oder anderer Verpflichtungen ihre pflegebedürftigen Angehörigen betreuen. Auf diese Weise bekommt die meist im verborgenen stattfindende häusliche Pflege von Angehörigen in ihrer ganzen Vielfalt ein Gesicht.

Verliehen wurden die Auszeichnungen durch Berlins Pflegesenatorin Dilek Kalayci und Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat sich am 12.04.2019 mit pflegenden Angehörigen ausgetauscht

Unter dem Motto "Was bewegt Sie?" hat am 12. April eine neue Dialogreihe zu seniorenpolitischen Themen begonnen. Bei der der Auftaktveranstaltung in Brandenburg an der Havel ging es um die Frage, wie sich Pflege und Beruf besser vereinbaren lassen.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat dazu mehrere pflegende Angehörige getroffen, um gemeinsam mit ihnen über ihre Herausforderungen im Alltag zu diskutieren und neue Lösungsansätze anzusprechen. Dabei würdigte sie den Einsatz der Menschen, die pflegen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Marie Simon Pflegepreis für Innovationen in der Pflege

Wie kann die Versorgungssicherheit von Pflegebedürftigen im Versorgungsprozess gewährleistet werden? Wie können Helfende bei der Versorgung von pflegebedürftigen Angehörigen unterstützt werden? Welche Informations- und Kommunikationstechnologien können die Gestaltung in der Pflege unterstützen?

Zu all diesen Fragen gibt es bereits viele innovative Antworten und individuelle Lösungen. Mit dem Marie Simon Pflegepreis für Innovationen in der Pflege werden auf der Berliner Pflegekonferenz in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund besonders innovative Pflegeprojekte ausgezeichnet.

Herr Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, Bevollmächtigter der Bundesregierung für die Pflege, wird die Schirmherrschaft für den Marie Simon Pflegepreis 2019 übernehmen.

Die Deadline für die Einreichung von Bewerbungen für den Marie Simon Pflegepreis 2019 endet am 14. Juni 2019.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier. Ansprechpartner für weitere Informationen ist das spectrumK GmbH, Abteilung Unternehmenskommunikation,  E-Mail: a-wards@spectrumk.de Tel.: 030-21 23 36 110.