Arbeitsgruppen

Zu speziellen Themen im Bereich Vereinbarkeit von Pflege und Beruf hat der Beirat drei Arbeitsgruppen gebildet. Diese setzen sich intensiv mit den jeweiligen Bereichen auseinander und erarbeiten Vorlagen und Handlungsempfehlungen für den Bericht, der erstmals im Jahr 2019 dem BMFSFJ vorgelegt wird.

1. Situation der pflegenden und erwerbstätigen Angehörigen und Begleitung des Pflegezeitgesetzes und Familienpflegezeitgesetzes

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe beschäftigen sich insbesondere mit der Verbesserung der allgemeinen Situation der pflegenden und erwerbstätigen Angehörigen. Hierzu werden zahlreiche Daten und Fakten zusammengetragen und analysiert. Daneben werden vielfältige Situationen betrachtet z.B. Pflege aus Sicht unterschiedlicher Angehörigengruppen, besondere Pflegesituationen usw. Die Erkenntnisse fließen in die Beratungen über die Wirkung des Pflegezeitgesetzes und des Familienpflegezeitgesetzes und in die Ableitung diesbezüglicher Handlungsempfehlungen.

2. Zeitliche und finanzielle Situation von pflegenden und erwerbstätigen Angehörigen

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe setzen sich mit der Verbesserung der zeitlichen und finanziellen Situation von pflegenden und erwerbstätigen Angehörigen auseinander. Hierzu werden Zahlen, Daten, Wünsche und Bedürfnisse zur Zeitverteilung für die Pflege aber auch für die Erwerbstätigkeit ausgewertet sowie die finanzielle Situation für pflegende und erwerbstätige Angehörige betrachtet. Ideen und Modelle zur Weiterentwicklung der bisherigen Regelungen werden intensiv diskutiert. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen werden konkrete Handlungsempfehlungen formuliert.

3. Information und Beratung pflegender und erwerbstätiger Angehöriger

Die Arbeitsgruppe betrachtet die Informations- und Beratungsmöglichkeiten für pflegende und erwerbstätige Angehörige, wobei die Erwerbstätigkeit hier eine geringere Rolle spielt als in den anderen Themenbereichen. Die Gruppe befasst sich mit den zahlreichen Angeboten und deren Inanspruchnahme aber auch mit den Bedürfnissen und Wünschen der Angehörigen. Eigene Ideen, gute Beispiele aus Projekten oder auch aus anderen Ländern werden betrachtet und diskutiert um daraus Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Informations- und Beratungsstruktur zu generieren.