Akuthilfen für pflegende Angehörige sollen verlängert werden

2,33 Millionen Pflegebedürftige werden zu Hause und überwiegend durch ihre Angehörigen versorgt. Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. Pflegende Angehörige benötigen deshalb auch weiterhin flexible Unterstützungsangebote.

Daher sollen die Akuthilfen für pflegende Angehörige bis zum 30. Juni 2021 verlängert werden. Die Verlängerung ist Teil des "Gesetzes zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen", das der Deutsche Bundestag am 4. März in 2. und 3. Lesung beschlossen hat.

Weitere Informationen zu den Regelungen finden Sie hier.

Ihre Fragen zur Corona-Schutzimpfung, Diskussionsrunde mit Bundesgesundheitsminister Spahn

Am 30. Januar 2021 diskutierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum dritten Mal gemeinsam mit den Präsidenten des PEI, Prof. Dr. Klaus Cichutek, und des RKI, Prof. Dr. Lothar H. Wieler Fragen zur „Corona-Schutzimpfung“.

Da die Corona-Pandemie die Pflegekräfte und die pflegenden Angehörigen in ganz besonderem Maße fordert, wurden ihre Fragen in dieser Runde beantwortet, an der auch die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen Britta Hermes-Bickmann und Claudia Güldenzoph teilnahmen.

Weitere Informationen sowie die Aufzeichnung des Livestreams finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Corona-Krise: Gestiegene psychische Belastungen für Menschen, die andere pflegen und unterstützen

Mehr als 4.700 Menschen zwischen 46 bis 90 Jahren gaben darüber Auskunft, ob sie andere unterstützen oder pflegen. Gleichzeitig sollten sie ihren Gesundheitszustand einschätzen. Gegenüber dem Jahr 2017 stieg die Quote der informell Unterstützenden und Pflegenden von 16 auf 19 Prozent. Dabei geht der Anstieg besonders auf den Einsatz von Frauen und eine stärkere Einbindung von Nachbar*innen und Freund*innen zurück.

In der Corona-Krise zeigen mehr Menschen depressive Symptome. In besonderer Weise sind davon Menschen betroffen, die andere unterstützen oder pflegen.

Je umfangreicher und anspruchsvoller die Unterstützung und Pflege ist, desto wichtiger ist es für den bzw. die Einzelne auf ein gut funktionierendes Netzwerk ergänzender Hilfen zurückgreifen zu können. Gerade das war mit dem Einsetzen der Corona-Pandemie nicht durchweg und ausreichend gewährleistet. Angesichts der Belastungen vermisst ca. ein Viertel der pflegenden Menschen Hilfsangebote Dritter: von der Familie oder auch von professionalen Dienstleistern. Zur Entlastung und zum Wohl der Unterstützungs- und Pflegeleistenden sind daher schnelle Lösungen und Angebote gefragt, auch weil die Pandemie aktuell eine zweite stärkere Welle erlebt.

Die Befragung wurde im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) im Zeitraum von Juni bis Juli 2020 durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Internationaler Austausch zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Das Bundesfamilienministerium hat zusammen mit der Europäischen Kommission die Peer Review "Work-Life balance and the promotion of the equal sharing of (informal) long-term care for relatives in need between women and men" zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in der informellen Pflege veranstaltet.

Bei der online durchgeführten internationalen Konferenz zur Geschlechtergerechtigkeit in der Pflege am 3. und 4. Dezember nahmen sieben EU-Mitgliedstaaten teil. Außerdem waren Vertreterinnen und Vertreter der EU-Kommission sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden und Fachorganisationen dabei.

Die Veranstaltung griff die zentrale Herausforderung auf, wie eine gute, zuverlässige Pflege in den alternden Gesellschaften in Europa organisiert werden kann. Derzeit sind es oft Frauen, die ihre Angehörigen versorgen. Das geschieht häufig unter enormer Belastung und zwischen ihrer Zeit für Familie und Beruf.

Zur Förderung von Vereinbarkeit von Pflege und Beruf mit Blick auf die geschlechtergerechte Aufteilung von Angehörigenpflege wurde zudem die neue nationale Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung vorgestellt. Die Strategie strebt unter anderem eine gleichberechtigtere Verteilung von Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern an - auch in der Pflege.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Otto-Heinemann-Preis - Auszeichnung bundesweiter Vorbilder für eine pflegefreundliche Arbeitswelt

Der von spectrumK, dem BKK DV und dem IKK e. V. vergebene Otto Heinemann Preis zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die mit klugen Konzepten und vorbildlichen Lösungen ihre Angestellten entlasten. Diese verdienen dafür Anerkennung – ganz besonders in diesem Jahr, in dem die Corona-Krise uns alle herausfordert und viele Unternehmen in eine wirtschaftlich unsichere Zukunft schauen.

Der Preis wird in drei Kategorien vergeben. Preisträger im Jahr 2020 sind

Kategorie 1 (Unternehmen bis 800 Mitarbeiter/-innen): Hessisches Ministerium der Justiz
Kategorie 2 (Unternehmen 801 – 2.000 Mitarbeiter/-innen): Alexander-Stift GmbH – Dienste für Senioren
Kategorie 3 (Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern/-innen): St. Elisabeth-Stiftung

Weitere Informationen zum Preis und den Preisträgern finden Sie hier.

Digitaler Engel setzt seine Tour online fort

Die mobilen Ratgeber sind für die älteren Menschen als Ansprechpartner weiterhin erreichbar! Um die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Pandemie zu unterstützen, werden die Digitalen Engel im November die Tour digital fortsetzen.

Der Digitale Engel unterstützt alle interessierten Personen in allen Fragen zur Teilnahme an den Online Veranstaltungen, die mit ZOOM durchgeführt werden. Von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geht das Team der Digitalen Engel unter der Telefonnummer 030 76 7581 530 oder via E-Mail unter fragen@sicher-im-netz.de gerne alle Schritte zur Teilnahme an einer digitalen Veranstaltung durch.

Unter https://www.digitaler-engel.org/kontakt können interessierte Organisationen aus allen Bundesländern und Regionen auch weiterhin (digitale) Workshoptermine anfragen. Die digitale Tour kann – je nach Kapazitäten – auch überregional durchgeführt werden.

Erste Einstiegstipps rund ums Digitale hält die Erklärvideo-Reihe “Digitaler Engel TV” bereit, die vom mobilen Ratgeberteam erstellt wurde.

Sobald Präsenzveranstaltungen – unter strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften – wieder erlaubt sind, wird der Digitale Engel seine Tour auch wieder analog fortsetzen.  Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Pflegende Beschäftigte brauchen Unterstützung, Leitfaden für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Immer mehr Menschen in Deutschland übernehmen Aufgaben der Pflege und Betreuung von Angehörigen. Dies muss in den meisten Fällen mit dem Beruf in Einklang gebracht werden, denn für viele Beschäftigte ist es auch von existenzieller Bedeutung, weiterhin im Beruf tätig zu sein.

Es gibt bereits viele betriebliche Angebote, wie Unternehmen ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unterstützen. Die Publikation „ Pflegende Beschäftigte brauchen Unterstützung, Leitfaden für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ des Unternehmensnetzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" zeigt Möglichkeiten, wie dies gelingen kann: Sie enthält Informationen zur Situation der Pflegenden und zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Außerdem finden Sie Anregungen, Tipps und Checklisten aus der betrieblichen Praxis für die Entwicklung einer pflegesensiblen Unternehmenskultur und für die Gestaltung von Vereinbarkeitsmaßnahmen.

Den Leitfaden können Sie hier herunterladen oder kostenfrei im Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ (netzwerkbuero@dihk.de) oder beim Publikationsversand der Bundesregierung unter publikationen(at)bundesregierung.de bestellen.

Mehr Informationen zum Netzwerk finden Sie hier.

"Offensive psychische Gesundheit" gestartet

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben am 5. Oktober gemeinsam mit einem breiten Bündnis von über fünfzig Institutionen aus dem Bereich der Prävention die "Offensive Psychische Gesundheit" gestartet, damit der gesellschaftliche Umgang mit psychischen Belastungen offener wird.

Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

Die Offensive soll dazu beitragen, dass Menschen ihre eigenen psychischen Belastungen und Grenzen besser wahrnehmen und auch mit Menschen in ihrem Umfeld offener darüber sprechen können. Darüber hinaus möchte die Offensive die Präventionslandschaft in Deutschland mit ihren zahlreichen Anbietern besser vernetzen. Das Projekt Pausentaste und das Pflegetelefon des BMFSFJ sind Teil der Offensive.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der "Offensive psychische Gesundheit".

Der Digitale Engel geht wieder auf Tour

Bundesseniorenministerin Franziska Giffey hat am 24. September gemeinsam mit Deutschland sicher im Netz e.V. die Wiederaufnahme der Deutschlandtour des Digitalen Engels eingeleitet. Unter strikter Einhaltung von pandemiebedingten Hygiene- und Sicherheitsvorschriften startet die deutschlandweite Aufklärungstour erneut, um älteren Menschen zu zeigen, wie sie ihren Alltag mit digitalen Angeboten sinnvoll erleichtern können. Das ist gerade während der Pandemie für ältere Menschen als Risikogruppe ein wichtiges Anliegen. Die Tour war im November 2019 gestartet, musste wegen der Corona-Pandemie jedoch unterbrochen werden und wurde durch digitale Angebote ersetzt. Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Digitalen Engel finden Sie hier.

Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie beginnt

Die Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie ist gestartet. Bei einer digitalen Veranstaltung im Bundesfamilienministerium unterzeichneten Bundesseniorenministerin Franziska Giffey, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und 57 Partnerinnen und Partner am 23. September die Nationale Demenzstrategie. Damit haben sich alle wichtigen Akteure auf die Umsetzung der insgesamt 160 beschlossenen Maßnahmen verpflichtet. Ziel ist, dass Menschen mit Demenz Teil der Gesellschaft bleiben können und ein offenes Klima für den Umgang mit dieser Erkrankung geschaffen wird. 1,6 Millionen Menschen sind hierzulande von Demenz betroffen, im Jahr 2050 könnte die Zahl schon bei etwa 2,8 Millionen Menschen liegen. Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Nationalen Demenzstrategie finden Sie in der Broschüre des Bundesseniorenministeriums.

Start des Nationalen Gesundheitsportals "gesund.bund.de"

Immer mehr Menschen informieren sich im Internet über Gesundheitsthemen. Doch viele der verfügbaren Gesundheitsinformationen sind unzuverlässig, lückenhaft, von bestimmten Interessen beeinflusst oder sogar falsch und irreführend.  
Als unabhängiges Gesundheitsportal unterstützt gesund.bund.de Menschen dabei, die eigene Gesundheit zu verstehen und die vielen medizinischen Angebote zu Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung richtig einordnen zu können. Hierfür bietet das Portal qualitätsgesicherte, unabhängige und allgemein verständliche Gesundheitsinformationen. Auch die Angebote der Gesundheitsversorgung und die Zusammenhänge im Gesundheitssystem werden klar und transparent vermittelt: mit vertiefenden und praktischen Informationen, etwa zu den Leistungen der Pflegeversicherung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildungsangebot für ältere Menschen zum Thema Digitalisierung

Wissensdurstig.de ist ein Internetportal der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. und gehört zur Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“.
Auf wissensdurstig.de gibt es Informationen zu Bildungsangebo­ten für ältere Menschen in ganz Deutschland, Tipps und Materialien zu Digitalisierung und Bildung im Alter, Wissenswertes für Bildungsanbie­ter, gute Praxisbeispiele und aktuelle Informationen über Digitalisierung, Bildung, Projekte, Aktionen und mehr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stark für die Zukunft - Die Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung

Gleichstellung ist überall. Deshalb setzt sich die Bundesregierung mit ihrer Gleichstellungstrategie neun Ziele für die Gleichstellung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und zeigt, mit welchen konkreten Maßnahmen sie diese Ziele erreichen will.

Wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt gibt es nur mit einer Politik, die für Frauen und Männer gleichermaßen gut ist. Die Bundesregierung will, dass Frauen und Männer von ihrer Arbeit gleich gut leben können – und sich gemeinsam um die kümmern, die Unterstützung brauchen. Frauen und Männer sollen die Wirtschaft, die Demokratie, die Kultur und die Wissenschaft in unserem Land gemeinsam tragen.

Weitere Inforamtionen finden Sie hier.

Nationale Demenzstrategie beschlossen

Derzeit sind 1,6 Millionen Menschen bundesweit an Demenz erkrankt. Die Zahl könnte im Jahr 2050 bei 2,8 Millionen liegen. Um Deutschland künftig demenzfreundlich zu gestalten, hat das Bundeskabinett die Nationale Demenzstrategie beschlossen. Die Strategie ist bundesweit ausgerichtet, partnerschaftlich verankert, verbindlich in ihren Zielen und langfristig angelegt. Es wurden 27 Ziele formuliert und insgesamt etwa 160 Maßnahmen vereinbart.

Weitere Informationen finden Sie hier und auf www.nationale-demenzstrategie.de.

Neues Videoformat #wirlebenjetzt

Den Stempel „Risikogruppe“ tragen ältere Menschen seit Beginn der Corona-Pandemie, weil für sie mehr als für andere Altersgruppen eine besondere Gefährdung ausgeht. Zugleich aber auch nicht für alle im gleichen Maße. Die Antwort lautet bis heute Einschränkung der sozialen Kontakte bis hin zur „freiwilligen Isolation“ und bleibt nicht ohne Folgen: Sie macht einsam und kostet Betroffene Mobilität und Fitness!
Die Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung initiiert deshalb gemeinsam mit der Denkfabrik fischimwasser das neue Videoformat #wirlebenjetzt. Durch die einzelnen Episoden führen Sportwissenschaftlerin Sabine Lattek von der Becker Stiftung und Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse und diskutieren virtuell mit Gästen wie Uschi Glas, Franz Müntefering, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther über persönliche Bewegungsroutinen und Alltagsstrategien. Unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bringt #wirlebenjetzt, Freude an Bewegung in die eigenen vier Wände, um die individuellen Ressourcen – gerade jetzt – optimal zu nutzen.

Die erste Folge des neuen Videoformats #wirlebenjetzt finden Sie hier.

Corona-Helden: Engagiert durch die Krise – 5. BAGSO-Podcast

Ja, es gibt sie: Corona-Heldinnen und Helden. Der 5. BAGSO-Podcast stellt ältere Menschen vor, die sich in der Krise in ungewöhnlicher Weise engagieren: Sie schreiben Briefe, nähen Schutzmasken, bauen Krankenhäuser auf und machen einen ganz besonderen Spendenlauf.
Der BAGSO-Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“ vermittelt in der Corona-Zeit verständlich Informationen, gibt Tipps und berichtet von ermutigenden Beispielen. Er ist auf der Internetseite der BAGSO und auf Youtube zu finden. Außerdem gibt es ihn auf fast allen gängigen Plattformen wie Spotify oder Deezer. Die nächste Folge des BAGSO-Podcast erscheint am 18. Juni mit dem Titel „Digital verbunden“.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Verlängerte Bewerbungsfrist für den Otto-Heinemann-Preis 2020

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist für die heutige Arbeitswelt zunehmend wichtiger. Die gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen – auf der einen Seite die Demografie und auf der anderen Seite der Fachkräftemangel – erfordern daher von Arbeitgebern innovative Ideen. Sie müssen die Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege schaffen.

Der von spectrumK, dem BKK DV und dem IKK e. V. vergebene Otto Heinemann Preis zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die sich dieser Herausforderung stellen. Die Bewerbungsfrist wurde bis zu 22. Juli 2020 verlängert.

Weitere Informationen finden Sie hier und unter https://berliner-pflegekonferenz.de/otto-heinemann-preis/

Neue Ausgabe #FragGiffey mit einem Pflege-Spezial

In einer neuen Ausgabe des Social Media-Formats #FragGiffey beantwortet die Ministerin im Rahmen der Themenwoche Fragen zur neuen Pflegeausbildung. Außerdem erläutert sie auch die aktuellen Verbesserungen für pflegende Angehörige.

Eine Aufzeichnung des Formats finden Sie hier.

Umfassende Informationen zur neuen Pflegeausbildung bietet die Internetseite https://www.pflegeausbildung.net/.

Bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf während der Corona-Krise

Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. In dieser Situation benötigen pflegende Angehörige akute Hilfe und flexible Unterstützungsangebote.

Daher wird die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis Ende September vereinfacht. Angehörige, die Pflegebedürftige in der Corona-Krise zu Hause betreuen und zugleich erwerbstätig sind, werden so besser unterstützt.

Die Pressemitteilung mit den einzelnen Regelungen finden Sie hier.

Internationaler Tag der Pflegenden

Unter dem folgenden Link finden Sie das Video der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zum Internationalen Tag der Pflegenden.

In diesem Video kündigt die Bundesfamilienministerin auch einen erleichterten Zugang zum Pflegeunterstützungsgeld an.

Bundesrat stimmt Gesetzespaketen zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zu

Das Gesundheitswesen und die Pflege bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zu unterstützen – das sind die Ziele zweier Gesetzespakete, die nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages am 25. März 2020 die Zustimmung des Bundesrates erhalten haben.

Mit dem „COVID19-Krankenhausentlastungsgesetz“ werden die wirtschaftlichen Folgen für Krankenhäuser und Vertragsärzte aufgefangen. Mit dem "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" wird die Reaktionsfähigkeit auf Epidemien verbessert.

Weiter Informationen hierzu erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Seniorenbüros organisieren die Versorgung älterer Menschen und koordinieren Hilfen gegen Einsamkeit

In vielen Kommunen ist das Seniorenbüro in der Corona-Krise die zentrale Stelle nicht nur für die Versorgung älterer Menschen, sondern auch für Hilfen gegen Einsamkeit.

Durch nachhaltige kommunale Strukturen, bestehende „Pools“ von Freiwilligen und die Vernetzung mit anderen Organisationen können Seniorenbüros schnell und unbürokratisch Hilfe für ältere Menschen organisieren. Gleichzeitig unterstützen sie Engagierte, sich selbst zu schützen und gesund zu bleiben.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) hat einige Beispiele zusammengestellt. Diese finden Sie hier.

Tipps und Infos für die Organisation von nachbarschaftlichen Hilfen erhalten Sie außerdem auf dem Portal der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammenleben in Rheinland-Pfalz".

Telefonangebot gegen Einsamkeit

Einsamkeit trifft viele ältere Menschen, und sie schleicht sich oft unmerklich ins Leben ein. Einsamkeit kann krank machen, und je länger sie andauert, desto schwerer kann der Weg hinaus werden.

Der Verein Silbernetz betreibt deshalb ein Hilfs- und Kontaktangebot für ältere Menschen in Berlin. 

Da aufgrund des Coronavirus weniger Kontaktmöglichkeiten bestehen, ist die Nummer aktuell bundesweit erreichbar. Sie können die kostenfreie Rufnummer 0800 4 70 80 90 des Silbertelefons täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr anrufen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

"#WirVsVirus Hackathon" ist ein Hackathon der Bundesregierung

Der #WirVsVirus Hackathon ist ein Hackathon der Bundesregierung und steht unter der Schirmherrschaft des Chefs des Bundeskanzleramtes Prof. Dr. Helge Braun.

Dieses Projekt ist ein Startpunkt für einen kontinuierlichen Beteiligungsprozess zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen, um die große Herausforderung durch Covid-19 als Gesellschaft zu meistern.

Unternehmen oder Organisationen die beim Hackathon oder bei der Verstetigung der Lösungen im Anschluss unterstützen möchten, können sich unter diesem Link anmelden.

Weitere Informationen zu #WirVsVirus Hackathon finden Sie hier.

Corona-Pandemie: Ältere Menschen und gefährdete Gruppen schützen

Die Bundesseniorenministerin Franziska Giffey und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Franz Müntefering, appellieren gemeinsam an alle Bürgerinnen und Bürger, gefährdete Gruppen vor Corona-Infektionen zu schützen.

Das Coronavirus mit dem Namen COVID-19 ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung stetig an. Wenn Alter und eine  schon bestehende Grunderkrankung zusammenkommen, ist die Gefährdung besonders hoch. Gerade in Pflegeeinrichtungen ist der Schutz von Menschen besonders wichtig.

In der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 19.03.2020 werden Maßnahmen genannt, die ältere Menschen ergreifen sollten, um sich zu schützen.

Prof. Dr. phil. Adelheid Kuhlmey ist die neue Vorsitzende des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Frau Prof. Dr. phil. Kuhlmey wurde am 01. Januar 2020 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zur neuen Vorsitzenden des unabhängigen Beirates für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ernannt und wurde nun offiziell von Frau Bundesministerin Giffey im Berliner Dienstsitz des BMFSFJ in Empfang genommen.

Der unabhängige Beirat wurde am 25. September 2015 durch das BMFSFJ eingesetzt. Er befasst sich als nicht öffentliches Fachgremium mit allgemeinen und spezifischen Fragen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Als weitere Hauptaufgabe begleitet er die Umsetzung der einschlägigen gesetzlichen Regelungen (insbesondere des Pflegezeitgesetzes und des Familienpflegezeitgesetzes) und berät das zuständige Ministerium über deren Auswirkungen. Im Juni 2019 hat er dem BMFSFJ seinen ersten Bericht vorgelegt.

Weitere Informationen zum unabhängigen Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie hier.

Informationsmaterialien zum Thema bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nunmehr auch in englisch, französisch und türkisch erhältlich

Den Flyer "Bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf" gibt es nun auch in den Sprachen Englisch, Französisch und Türkisch.

Unter diesem Link können Sie die Flyer kostenfrei herunterladen oder bestellen.