Neue Broschüre: Demenz und Berufstätigkeit. Neue Perspektiven für Unternehmen und Behörden

In Deutschland leben derzeit circa 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Insbesondere pflegende Beschäftigte, die sich um Menschen mit Demenz kümmern, sind dabei besonderen Belastungen ausgesetzt. Aber auch Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen. Die Broschüre Demenz und Berufstätigkeit greift deshalb verschiedene Perspektiven auf: Wie können Mitarbeitende mit Demenz länger im Unternehmen gehalten werden? Was können Unternehmen und Behörden tun, um pflegende Mitarbeitende zu unterstützen? Und welche Hilfestellung gibt es für Mitarbeitende, wenn Menschen mit Demenz Kundin oder Kunde sind? Angereichert mit zahlreichen Praxisbeispielen will die Broschüre für Unternehmen und Behörden auf diese Fragen Antworten geben und neue Perspektiven aufzeigen. Die Broschüre ist im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie der Bundesregierung entstanden.

Die Broschüre kann hier bestellt oder heruntergeladen werden.

 

Neue Studie zu Wohnen mit Pflegebedürftigkeit

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat eine bundesweite Studie veröffentlicht, in der über 1.000 pflegende Angehörige zur Wohnsituation älterer pflegebedürftiger Menschen und zu technischen Unterstützungssystemen befragt wurden.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wohnsituation Pflegebedürftiger oft ungünstig ist. Ein Großteil der Befragten berichtet u. a. von Barrieren im Wohnraum oder -umfeld.
Die Studie des ZQP kann hier abgerufen werden.

 

Notfallkarte für pflegende Angehörige

Der überwiegende Teil der pflegebedürftigen Personen wird im häuslichen Umfeld von Angehörigen gepflegt. Nach einem Unfall einer oder eines pflegenden Angehörigen weiß zunächst niemand, dass Zuhause ein Mensch auf Hilfe angewiesen ist.
Mit einer Notfallkarte kann man für solche Situationen vorsorgen.
Betroffene erhalten eine Notfallkarte für pflegende Angehörige zum Beispiel beim bundesweiten Pflegenetzwerk.

 

Beschluss der Strategie gegen Einsamkeit

Die Bundesregierung hat am 13. Dezember eine von Bundesgesellschaftsministerin Lisa Paus vorgelegte Strategie gegen Einsamkeit beschlossen. Sie erfüllt damit den Auftrag aus dem Koalitionsvertrag, Einsamkeit zu überwinden und geht damit nach den Vorbildern aus Japan und Großbritannien erstmals in Deutschland gesamtstrategisch gegen Einsamkeit vor.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

9. Berliner Pflegekonferenz

Unter dem Titel Vision.Pflege: Impulse und Perspektiven für eine bedarfsgerechte Versorgung findet am 09. November 2023 die 9. Berliner Pflegekonferenz digital und barrierearm im Stream statt. Im Fokus der diesjährigen Konferenz stehen die erheblichen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft mit Blick auf die Pflege steht. Es werden Perspektiven und Lösungen mit bundesweiten Beispielen aus der Praxis in den Mittelpunkt gestellt. Aus Sicht der Veranstalter gilt es, Stellschrauben zu identifizieren, die zu Entlastungen im System und vor allem bei den Betroffenen führen.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus GKV, Wissenschaft und Pflegepraxis sollen in einem bundesweiten Dialog Ansatzpunkte identifiziert werden, die nachhaltige Verbesserungen ermöglichen und Impulse zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen geben. Einen besonderen Stellenwert erhalten dabei die Nominees des Marie Simon Pflegepreises für innovative Pflegeprojekte und des Otto Heinemann Preises zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.

Die 9. Berliner Pflegekonferenz findet unter www.berliner-pflegekonferenz.de am 9. November 2023 mit einem abwechslungsreichen Format digital im Stream statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hier die Themen im Überblick:
•    Pflegefreundliche Lebenswelten: Länderperspektiven
•    Ambulant vor stationär sicherstellen: Unterstützungsbedarfe in der häuslichen Pflege
•    Mit präventiven Ansätzen zukünftige Versorgungsbedarfe begrenzen
•    Beratungsstrukturen zur sozialen Pflegeversicherung – bedarfsgerecht und prozessorientiert begleiten
•    Arbeitswelt: Gemeinsam dem Fach- und Arbeitskräftemangel begegnen & pflegende Beschäftigte unterstützen
•    Flächendeckende Unterstützungsangebote für Betroffene – Herausforderungen meistern
•    u.v.m.
Durch das Programm führt: Volker Wieprecht, Journalist und Moderator

 

Digitale Workshopreihe „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) am 17.11. und 24.11.2023

In dieser Workshopreihe informiert das BMFSFJ gemeinsam mit dem Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ über gesetzliche Rahmenbedingungen, Förderangebote und Landesprogramme zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Im Praxisdialog werden zudem Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für die Umsetzung auf der betrieblichen Ebene diskutiert. Die Workshops haben jeweils einen ausgewählten Länderschwerpunkt (NRW / Thüringen). Beide Workshops sind als digitale Veranstaltungen konzipiert und erstrecken sich zeitlich jeweils von 9:00 bis 11:00 Uhr.

Anmeldung zu den Workshops:
Den Anmeldelink, Hinweise zu den Referierenden und weitere Informationen zu dem Workshop (Schwerpunkt NRW) am 17.11.2023 finden Sie hier.
Den Anmeldelink, Hinweise zu den Referierenden und weitere Informationen zu dem Workshop (Schwerpunkt Thüringen) am 24.11.2023 finden Sie hier.

 

Wie pflegende Kinder und Jugendliche mit Migrations- und Fluchtbiografie besser unterstützt und erreicht werden können

Rund 500.000 Kinder und Jugendliche kümmern sich bundesweit um pflegebedürftige Angehörige. Die „Pausentaste" unterstützt sie. Lisa Paus eröffnete den 7. Fachtag des Projekts am 05. Oktober, das junge Pflegende mit Migrationsbiografie künftig besser erreichen will.

Das Projekt „Pausentaste“, 2018 vom Bundesfamilienministerium gestartet, unterstützt allgemein Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die sich um pflegende Angehörige kümmern. Ab sofort gibt es mehrere Projektflyer in englischer und russischer Sprache. Diese wurden auf dem 7. Fachtag und Netzwerktreffen vorgestellt. Zudem wurde Kernergebnisse einer vom BMFSFJ in Auftrag gegebenen Studie zu Lebenssituationen und Bedarfen von jungen Pflegenden mit Migrations- und Fluchtbiografie präsentiert. Der Fachtag und das Netzwerktreffen am 05. Oktober behandelte allgemein die Frage, wie soziale Teilhabe für junge Pflegende mit Migrations- und Fluchtbiografie verbessert werden kann. Informationen zum Fachtag finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zu pflegenden Kindern und Jugendlichen sowie ein reichhaltiges Materialangebot für verschiedene Zielgruppen finden Sie auf www.pausentaste.de.

 

Zweiter Bericht des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Der unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wurde 2015 auf Grundlage von § 14 Familienpflegezeitgesetz ins Leben gerufen und legt alle vier Jahre einen Bericht mit Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation pflegender Angehöriger vor. Am 13. Juli 2023 nahm Frau Bundesministerin Paus den zweiten Bericht offiziell in Berlin entgegen. Der Bericht enthält neben einem konkreten Modell für eine verbesserte Familienpflegezeit und einer Lohnersatzleistung für pflegende Beschäftigte weitere Handlungsempfehlungen, wie die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbessert werden kann. Dazu hat der Beirat unter anderem die besonderen Herausforderungen von pflegenden Beschäftigten in kleinen und mittelständischen Unternehmen und die Vereinbarkeitserfordernisse von Eltern pflegebedürftiger Kinder in den Blick genommen.

Den Bericht finden Sie hier.

 

Demografieportal des Bundes

Mit dem Demografieportal setzt die Bundesregierung einen wichtigen Grundgedanken der Demografiestrategie um. Der demografische Wandel betrifft alle, seine erfolgreiche Gestaltung braucht alle: Bund, Länder, Kommunen, Sozialpartner, Verbände, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Bürgerinnen und Bürger.
Das ressort- und ebenenübergreifende Demografieportal kann von allen in der Demografiepolitik handelnden Akteuren genutzt werden. Es bietet eine Plattform zum Informieren, zum Mitreden, zum Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken.
Zum Demografieportal gelangen Sie hier.
Zum Themenbereich „Leben im Alter, Gesundheit und Pflege“ gelangen Sie hier.

 

Screening-Instrumente: Be- und Entlastung pflegender Angehöriger

Pflegende Angehörige sind körperlich und psychisch oftmals stark gefordert. Die Belastungsfaktoren sind vielfältig – und können Gesundheitsprobleme verursachen.
Um die Gesundheit zu schützen und die Pflege dauerhaft bewältigen zu können, sollte das Verhältnis von Belastung und Entlastung möglichst ausgewogen sein.
Gezielte präventive Maßnahmen können dazu beitragen. Im Rahmen von Pflegeberatungseinsätzen können gesundheitliche Risiken identifiziert und geeignete Interventionen angeboten werden.

Hierfür stellt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) das wissenschaftsbasierte Screening-Instrument FARBE – Fragebogen zur Angehörigen-Resilienz und -Belastung – für professionelle Beratungssituationen im häuslichen Pflegesetting zur Verfügung.
Hiervon gibt es zwei Varianten: Eine Version richtet sich allgemein an pflegende Angehörige (FARBE) und eine speziell an Angehörige von Menschen mit Demenz (FARBE-DEM).
Zudem gibt es entsprechende Auswertungstools und ein Manual. Die FARBE-Materialien sind auch über den deutschsprachigen Raum hinaus gefragt und stehen daher nun auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Zum deutschsprachigen Material: https://www.zqp.de/frageboegen-farbe/

Zum englischsprachigen Material: https://www.zqp.de/english/what-we-do/#RESQ-CARE

 

 

Pflege-Adressverzeichnis: Überblick über ambulante und stationäre Pflege-Angebote in Deutschland

Ab sofort steht Ratsuchenden ein neues Adressverzeichnis von ambulanten und stationären Pflegeanbietern in Deutschland zur Verfügung. Das Online-Adressverzeichnis des BIVA-Pflegeschutzbunds bietet eine Suche nach Ort, Postleitzahl und Anbieter-Name. Auch über eine interaktive Karte gelangen Interessierte zum Angebot. Dazu gibt es viele Verbraucherinfos durch den BIVA-Pflegeschutzbund.

Das Adressverzeichnis finden Sie hier.

 

Neue Publikation des Kompetenznetz Einsamkeit

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) hat eine wichtige Publikation veröffentlicht: „Einsamkeit - Einblicke in Theorie und Praxis. Fokus Zivilgesellschaft“.

Mit dieser ersten Ausgabe aus der Reihe KNE Transfer „Einsamkeit – Einblicke in Theorie und Praxis“ möchte das KNE zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren einen breiten Überblick über das bestehende Wissen zum Thema Einsamkeit zur Verfügung stellen.
Gleichzeitig werden Frage- und Problemstellungen, denen zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteuren gegenüberstehen, aufgezeigt und Handlungsoptionen für die Zukunft herausgearbeitet.

Zu finden ist die Publikation hier

 

Unterstützung nach der Diagnose Demenz: Projekt für ehrenamtliche Erstbegleitung startet

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) und das Bundesseniorenministerium (BMFSFJ) starten im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie ein Projekt, um ehrenamtliche Erstbegleitung für Menschen mit beginnender Demenz zu erproben. Die Ehrenamtlichen sollen die Menschen nach der Diagnose begleiten und ihnen helfen, unterstützende Angebote zu finden. Initiativen und Organisationen sind aufgerufen, entsprechende Angebote aufzubauen. Die DAlzG bietet eine Handreichung und Beratung zu diesem Thema an. Im Rahmen des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ können Netzwerke für die ehrenamtliche Erstbegleitung finanzielle Förderung erhalten. Die DAlzG arbeitet eng mit der Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ zusammen, die bei der BAGSO angesiedelt ist.

Mehr Informationen

Flyer zur ehrenamtlichen Erstbegleitung des BMFSFJ

Zur Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“

 

Entlastung für die Seele: BAGSO-Ratgeber für pflegende Angehörige wieder erhältlich

In Deutschland sind knapp fünf Millionen Menschen pflegebedürftig. Die meisten von ihnen werden zu Hause durch ihre Angehörigen versorgt. Viele pflegende Angehörige sehen sich enormen Anforderungen gegenüber. Was sind typische Herausforderungen in der häuslichen Pflege? Und wie kann ein gesunder Umgang mit den eigenen Kräften gelingen? Antworten gibt die Broschüre „Entlastung für die Seele – Ratgeber für pflegende Angehörige“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, die nun wieder kostenlos bestellt werden kann.

Zur Publikation

 

Web-Seminar: Gut versorgt ins hohe Alter – Tipps zum Essen und Trinken

Das Web-Seminar der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vermittelt pflegenden Angehörigen am 01. und 02. März alltagstaugliches Wissen rund um eine gesunde und ausgewogene Ernährung älterer Menschen. Es geht auch um altersbedingte Krankheiten sowie Praxis-Tipps für eine gesundheitsfördernde Verpflegung bei Mangelernährung, Kau- oder Schluckbeschwerden und bei Demenz. Die Web-Seminare dauern jeweils 90 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Demenz und Ehrenamt in der Arbeit mit älteren Menschen

Online-Weiterbildung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Die Zahl der Menschen mit Demenz wird künftig weiter steigen, ebenso der Anteil der alleinlebenden älteren Menschen. Zugehende Hilfen werden daher in den kommenden Jahren in der Seniorenarbeit immer wichtiger. Ehrenamtliche Angebote können in diesem Feld eine große Hilfe sein, wenn sie fachlich und strukturell gut gestaltet werden.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros bietet 2023 erneut die digitale Weiterbildung zur Arbeit mit älteren Menschen mit den Schwerpunkten Ehrenamt und Demenz an. Damit knüpft sie an die Nationale Demenzstrategie an, die sich u. a. zum Ziel gesetzt hat, das freiwillige Engagement und die informelle Unterstützung zu Demenz zu fördern.
Anmeldungen sind noch bis zum 20.02.2023 möglich.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Gesetz zur weiteren Umsetzung der europäischen Vereinbarkeitsrichtlinie in Deutschland am 24.12.2022 in Kraft getreten

Im Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz wurde für Arbeitgeber von Kleinbetrieben die Verpflichtung eingeführt, Anträge der Beschäftigten auf den Abschluss einer Vereinbarung über eine Freistellung nach dem Pflegezeit- sowie Familienpflegezeitgesetz innerhalb von vier Wochen nach Zugang des Antrags zu beantworten und im Fall der Ablehnung zu begründen.
 
Kommt eine solche Vereinbarung zustande, wird ferner geregelt, dass auch im Kleinbetrieb Beschäftigte die Freistellung vorzeitig beenden können, wenn die oder der nahe Angehörige nicht mehr pflegebedürftig oder die häusliche Pflege der oder des nahen Angehörigen unmöglich oder unzumutbar ist.
 
Des Weiteren wurde für Beschäftigte in Kleinbetrieben, die mit ihrem Arbeitgeber eine Freistellung nach dem Pflegezeit- oder Familienpflegezeitgesetz vereinbaren, ein Kündigungsschutz für die Dauer der vereinbarten Freistellung eingeführt.

 

Otto Heinemann Preis: Familien- und pflegefreundliche Arbeitgeber gesucht!

Zunehmend mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreuen einen pflegebedürftigen Angehörigen. Pflegende Angehörige leisten den Großteil der Pflege und Betreuung in der häuslichen Pflege. Die meisten von ihnen sind berufstätig und müssen die oftmals zeit- und kraftintensiven Pflegeaufgaben mit ihrer Berufstätigkeit vereinbaren.

Arbeitgeber können durch die Gestaltung der Arbeitsbedingungen entscheidend zur Entlastung beitragen. Der von spectrumK, dem BKK Dachverband und dem IKK e.V. vergebene Otto Heinemann Preis zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die mit klugen Konzepten und vorbildlichen Lösungen ihre Angestellten entlasten. Ihr Engagement für ihre Beschäftigten erhält im Rahmen des Wettbewerbs Sichtbarkeit und trägt zur Fachkräftesicherung bei. Sie profitieren durch den Erfahrungsaustausch sowie Zugang zu Pflege-Know-how und pflegespezifischen Netzwerken. Der Wettbewerb findet unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck statt.

Bewerbungen sind vom 1. Juni 2022 bis zum 30. Dezember 2022 möglich. Während der Bewerbungsphase finden regelmäßig digitale Bewerbersprechstunden für alle Interessentinnen und Interessenten des Otto Heinemann Preises statt. Am 17. November gibt es beispielsweise die Möglichkeit, sich bei einem digitalen Coffeetalk untereinander auszutauschen und Informationen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bzw. zum Otto Heinemann Preis zu erhalten.

Mit einem Podcast werden außerdem Tipps rund um die Wettbewerbsteilnahme zur Verfügung gestellt. Die Verleihung des Otto Heinemann Preises findet im Rahmen der 9. Berliner Pflegekonferenz am 9. November 2023 statt.

Das Online-Bewerbungsformular sowie alle weiteren Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

 

 

Online-Umfrage: Projekte und Initiativen gegen Einsamkeit

Einsamkeit ist ein relevantes Themenfeld für Politik und Gesellschaft. Das Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) arbeitet an einer systematischen Erfassung von Projekten und Initiativen, die mit ihren Angeboten Menschen bei der Bewältigung ihrer Einsamkeit unterstützen oder vorbeugen wollen. Ziel der Systematisierung ist es, ein Verständnis der verschiedenen Ansätze zur Vorbeugung und Bewältigung von Einsamkeit sowie deren Zusammenwirken in der Gemeinschaft zu entwickeln. Das KNE hat dazu einen kurzen Online-Fragebogen entwickelt und ruft alle Projekte und Initiativen auf, an der Befragung teilzunehmen.

Der Online-Fragebogen richtet sich an Personen, welche in Projekten und Initiativen zum Thema Vorbeugung und Bekämpfung von Einsamkeit engagiert sind.

Weitere Informationen und den Fragebogen finden Sie hier.

 

Akuthilfen für pflegende Angehörige wurden nochmals verlängert

Etwa vier von fünf Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt - überwiegend von Angehörigen. Die Corona-Krise belastet diese Familien weiterhin schwer. Obwohl die Zahl der Pflegebedürftigen und der pflegenden Angehörigen, die geimpft sind, stetig steigt, bleibt ihr Schutzbedarf hoch. Pflegende Angehörige müssen flexibel auf neue Pflegesituationen reagieren können. Deshalb war es wichtig, die gegenwärtigen Regelungen der Akuthilfen für eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis zum 30. April 2023 zu verlängern. Die Verkündung im Bundesgesetzblatt erfolgte am 16. September 2022.


Flexiblere Inanspruchnahme von Pflegezeit und Familienpflegezeit


Durch die Möglichkeit, Pflegezeit und Familienpflegezeit flexibler zu gestalten, können pflegende Angehörige, die berufstätig sind, leichter eine Freistellung in Anspruch nehmen - sei es vollständig oder verbunden mit einer Teilzeitbeschäftigung.

Die einzelnen Maßnahmen:

  • Die Möglichkeit, kurzzeitig eine Arbeitsverhinderung von bis zu 20 Arbeitstagen pro Akutfall in Anspruch zu nehmen, wurde bis zum 30. April 2023 verlängert.
  • Die Regelung zum vereinfachten Zugang zum Pflegeunterstützungsgeld wurde ebenfalls verlängert. Es wird bis zum 30. April 2023 auch gewährt, wenn ein Engpass in der pflegerischen Versorgung entstanden ist, den die Angehörigen im Zuge der COVID-19-Pandemie nur selbst auffangen können. Bis zum 30. April 2023 erhalten Beschäftigte darüber hinaus auch die Möglichkeit, das Pflegeunterstützungsgeld insgesamt für bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch zu nehmen. Bereits genutzte Tage mit Pflegeunterstützungsgeld werden angerechnet.
  • Die Flexibilisierungen im Pflegezeitgesetz und im Familienpflegezeitgesetz, etwa eine kürzere Frist für die Ankündigung der Familienpflegezeit oder die Möglichkeit, diese per E-Mail anzukündigen, gelten bis zum 30. April 2023. Bis zu diesem Zeitpunkt können auf Antrag auch bei der Ermittlung einer Darlehenshöhe nach dem Familienpflegezeitgesetz Monate unberücksichtigt bleiben, in denen das Einkommen aufgrund der Pandemie geringer war.
  • Beschäftigte, die aufgrund der Sonderregelungen zur COVID-19-Pandemie Freistellungen in Anspruch genommen haben oder nehmen, können verbleibende Monate ihrer Freistellungsansprüche nach dem Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz auch nach dem Auslaufen dieser neuen Regelungen bis zur Höchstdauer beziehungsweise Gesamtdauer in Anspruch nehmen. Die Inanspruchnahme ist auf den Zeitraum von 24 Monaten nach Beginn der ersten Freistellung begrenzt.

 

 

Podcast und Arbeitgeberwettbewerb zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Qualifizierte Beschäftigte zu finden und zu binden, wird durch den Mangel an Fachkräften zu einer der größten Herausforderungen für Unternehmen und Institutionen in Deutschland. Sich von anderen Arbeitgebenden abzuheben, wird immer wichtiger. Bewerberinnen und Bewerber schauen bei der Stellenwahl verstärkt auf weiche Faktoren, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie die Unterstützung bei persönlichen Herausforderungen.

Immer häufiger gehört dazu die Pflege eines oder einer Angehörigen. Wie Arbeitgebende, die in dieser Situation mit gezielten Unterstützungsangeboten entlasten, zur Mitarbeiterbindung beitragen können, darüber spricht Veronika Leichtle von der St. Elisabeth-Stiftung in ‚ausgezeichnet netzwerken – der Podcast für Ideenaustausch in der Pflege‘. Als Preisträgerin des Otto Heinemann Preises berichtet sie über die Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und darüber, welche Wirkung die Wettbewerbsteilnahme für das Unternehmen hatte. Im Gespräch mit Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V., werden in einer weiteren Folge des Podcasts die besonderen Potenziale kleiner und handwerklicher Arbeitgebender thematisiert. Denn gerade in familiären Strukturen können die Bedarfe der Beschäftigten gut in den Fokus gerückt werden.

Mit dem Otto Heinemann Preis zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erhalten Arbeitgebende eine Plattform, um ihr Engagement sichtbar zu machen. Der Wettbewerb wird von spectrumK in Kooperation mit dem BKK Dachverband und dem IKK e.V. unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck durchgeführt. Bewerbungen sind noch bis zum 30. November 2022 möglich.

Den Podcast und alle Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter www.otto-heinemann-preis.de und in der digitalen Bewerbersprechstunde!

 

 

Empfehlungen zur Familienpflegezeit und zum Familienpflegegeld übergeben

Am 26. August hat der unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit Pflege und Beruf einen Teilbericht mit Empfehlungen zur Familienpflegezeit und zum Familienpflegegeld an Bundesfamilienministerin Lisa Paus übergeben. Er enthält konkrete Vorschläge, wie pflegende Angehörige durch eine Weiterentwicklung der Familienpflegezeit und die Einführung einer Entgeltersatzleistung besser unterstützt und entlastet werden können. Zentrale Empfehlung ist, eine Lohnersatzleistung einzuführen. Mit dem Teilbericht reagiert der Beirat auf die Pläne der Bundesregierung, das Pflegezeit- und das Familienpflegezeitgesetz weiterzuentwickeln.


Bundesfamilienministerin Lisa Paus betonte anlässlich der Übergabe: "Pflegende Angehörige leisten enorm viel. Sie machen es möglich, dass viele Menschen ihren Wunsch nach einem Alt-Werden im vertrauter Umgebung verwirklichen können. Sie übernehmen damit auch eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für den generationsübergreifenden Zusammenhalt, das soziale Miteinander und das Altern in Würde sind sie unerlässlich. Sie müssen besser unterstützt werden und finanziell abgesichert sein, wenn sie ihre Arbeitszeit reduzieren, um Angehörige zu pflegen. Deshalb setze ich mich für eine Lohnersatzleistung ein."


Staatliche Lohnersatzleistungen für Pflegende
Über vier Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig und die Zahl wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Vier von fünf Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt - überwiegend von Angehörigen. Damit sie Beruf und Pflege besser miteinander vereinbaren können, plant die Bundesregierung, sie mit einer staatlichen Entgeltersatzleistung finanziell besser zu unterstützen, wenn sie ihre Arbeitszeit reduzieren.
60 Prozent der Pflegenden sind Frauen. Dem unabhängigen Beirat ist deshalb das Thema Geschlechtergerechtigkeit wichtig. Er möchte ein Modell entwickeln, das sowohl Frauen als auch Männern eine gute Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglicht. Der Beirat betont die Bedeutung, die Pflegeverantwortung auf mehrere Geschlechter zu verteilen und ermuntert Pflegende, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
Der Teilbericht wird nun vom Bundesseniorenministerium geprüft. 2023 wird der vollständige Bericht vorliegen. Den Teilbericht finden Sie hier.

 

 

Testung von digitalen Angeboten zur Unterstützung der Organisation des Pflegealltags

Die Zukunftsregion Digitale Gesundheit (ZDG) ist eine bis Ende 2022 angelegte Initiative des Bundesgesundheitsministeriums. Sie verfolgt das Ziel, digitale Lösungen in der Testregion Berlin-Brandenburg in eine stärkere Praxisanwendung zu bringen und Erkenntnisse über deren Einsatz im deutschen Gesundheitswesen zu gewinnen.
Dazu werden in Modellvorhaben digitale Lösungen und Prozesse für unterschiedlichste Einsatzgebiete erprobt. Ergänzt werden die Modellvorhaben durch die Testung digitaler Versorgungsangebote (DiVAs). Dabei handelt es sich um Apps oder Webanwendungen. Die DiVAs können helfen den Pflegealltag digital zu organisieren, Aufgaben und wichtige Informationen zu teilen und auch diejenigen auf dem Laufenden halten, die nicht vor Ort sein können.
Mit Ihrer Teilnahme an der Testung und Ihrem Feedback zu Ihren Erfahrungen bei der Nutzung leisten Sie einen wertvollen Beitrag in diesem Forschungsprojekt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Neues Portal zur Gleichstellung am Arbeitsmarkt ist gestartet

Am 5. Januar hat das Bundesgleichstellungsministerium das neue Portal "Perspektiven schaffen" gestartet. Es informiert darüber, wie Frauen und Männer die Erwerbs- und Sorgearbeit so gestalten können, dass sie gleichberechtigt ihre Vorstellungen vom Leben und Arbeiten umsetzen können.
Das Portal bietet viele Informationen rund um das Thema Erwerbstätigkeit. Dazu gehören der berufliche Wiedereinstieg, Vollzeit- oder Teilzeittätigkeit oder New Work. Außerdem werden Perspektiven für die berufliche Weiterentwicklung aufgezeigt und Fragen zur Existenzgründung oder Weiterbildung beantwortet. Angeboten werden auch Informationen zur gleichberechtigten Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit im Alltag, zum Beispiel durch die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kein Pflegegeld bei länger als 28 Tage dauernder stationärer Behandlung

Das Sozialgericht Osnabrück hat in einem Urteil vom 07.09.2021 (Az. S 14 P 16/19) entschieden, dass für die Dauer einer länger als 28 Tage dauernden stationären Behandlung eines behinderten Kindes kein Pflegegeld zu gewähren ist. Dies gelte selbst dann, wenn eine Präsenz der pflegenden Eltern im Krankenhaus notwendig erscheine. Eine Zusammenfassung des Urteils finden Sie hier.

 

8. Berliner Pflegekonferenz

Im Fokus der 8. Berliner Pflegekonferenz vom 8. – 11. November 2021 stehen die Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft mit Blick auf die Pflege steht. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind ein Seismograf für das Gesundheitswesen insgesamt. Die pflegerische Versorgung zukunftssicher aufzustellen, bedeutet auch, sektorenübergreifend alle Potenziale zu nutzen und die gesundheitliche Versorgung Pflegebedürftiger effizienter zu gestalten. Von ebenso großer Bedeutung ist es, Menschen, die ein erhöhtes Risiko für eine Pflegebedürftigkeit haben, gezielt mit Angeboten zur Gesundheitsförderung zu unterstützen.
 
Die Schwerpunkte der 8. Berliner Pflegekonferenz liegen daher auf der Weiterentwicklung der Pflege mit den Chancen der Digitalisierung sowie auf der Nutzung der Potenziale von Gesundheitsförderung und Prävention.
 
Die Themen im Überblick:

  • Pflege – Europäische und digitale Perspektiven
  • Digitale Potenziale nutzen und Datenströme vernetzen – gelingt so eine effektive Versorgung chronisch kranker bzw. pflegebedürftiger Menschen?
  • Betriebliche Gesundheitsförderung in der Pflege: Wie kann das GKV-System Pflegekräfte unterstützen?
  • Pflegende Angehörige im Fokus: Bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Angeboten zu Beratung und Gesundheitsförderung.

Zugunsten des Infektionsschutzes findet die Berliner Pflegekonferenz online statt. Verfolgen Sie die abwechslungsreichen Formate im Livestream oder tauschen Sie sich interaktiv aus – immer mittags um 12 Uhr mit unseren Coffeetalks zu unterschiedlichen Fragestellungen. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei, eine Registrierung ist für den Live-Stream und alle interaktiven Formate notwendig. Alle Programmhighlights, weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.berliner-pflegekonferenz.de.

 

Angehörigenampel zur Selbsteinschätzung körperlicher und seelischer Belastung

Wer Menschen mit Gedächtnisproblemen pflegt, hat oftmals vielfältige Herausforderungen im Alltag zu bewältigen. Mit Hilfe der Angehörigenampel des Demenz-Forschungsprojekts digiDEM Bayern können pflegende Angehörige ihre körperliche und seelische Belastung in einem einfachen Selbsttest prüfen. Zehn Fragen helfen dabei, die eigene Belastung zu erkennen und abzuschätzen, welche gesundheitlichen Folgen damit verbunden sein können. Je nach persönlichem Ergebnis gibt die Angehörigenampel Empfehlungen, wie pflegende Angehörige ihre Situation verbessern können (Quelle: https://digidem-bayern.de/angehoerigenampel/).

Die Angehörigenampel sowie weitere Informationen finden Sie unter https://digidem-bayern.de/angehoerigenampel/.

 

Bericht zur digitalen Fachtagung des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf am 22. September 2021

Am 22. September 2021 veranstaltete der unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf eine Online-Fachtagung zum Thema „Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf – Lehren aus der Zeit der Corona-Pandemie“.
In einer Vortragsrunde referierten Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück, Dr. Ulrike Ehrlich vom Deutschen Zentrum für Altersfragen und Dr. Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e. V. und beleuchteten dabei insbesondere die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Im Anschluss diskutierten Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück, Frau Christiane Viere vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Birgit Naase vom Bundesministerium für Gesundheit, Kerstin Plack von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Anja Weusthoff vom Deutschen Gewerkschaftsbund Bundesvorstand, Antje Asmus vom Deutschen Frauenrat, Lobby der Frauen in Deutschland e. V., Sophie Niethammer, Freie Redakteurin und pflegende Mutter, und Jana Nemsow, Angestellte im öffentlichen Dienst und pflegende Ehefrau, insbesondere über die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Die Mitglieder des Beirats bedanken sich bei allen Expertinnen und Experten für die interessanten Vorträge und Beiträge in der Diskussionsrunde sowie allen Zuschauerinnen und Zuschauern für Ihre zahlreichen Fragen und Anregungen. Der Beirat hat viele Erkenntnisse aus der Veranstaltung gewinnen können und wird diese in seinen zweiten Bericht einfließen lassen, der dem BMFSFJ im Juni 2023 übergeben wird.  
Die Präsentationen von Herrn Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück, Frau Dr. Ulrike Ehrlich vom Deutsches Zentrum für Altersfragen und Herrn Dr. Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung finden Sie hier.

 

Digitale Fachtagung „Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf – Lehren aus der Corona-Pandemie“ am 22.09.2021

Die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut - überwiegend von Angehörigen. Viele davon sind neben der Pflege auch noch berufstätig. Die Corona-Pandemie belastet diese Familien weiterhin schwer. Der vom BMFSFJ eingesetzte unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf veranstaltet daher am Mittwoch, 22.09.2021, zwischen 13:00-16:00 Uhr eine Fachtagung zu diesem Thema. Es findet ein Austausch zu der Situation und den aktuellen wissenschaftliche Erkenntnissen statt. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, sich aktiv mit Fragen und Anregungen einzubringen.

Für eine Teilnahme am Livestream melden Sie sich bitte bis spätestens am 10.09.2021 hier an.  

 

„Gefühls-Werkstatt“ online -
ein Angebot der Alzheimer-Gesellschaft für den Landkreis Kelheim e.V.

Online-Einzel-Coaching zum Umgang mit belastenden Gefühlen

Die Pflege und Beratung eines Angehörigen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz ist eine schwere Aufgabe. Weil viele pflegende Angehörige zusätzlich stark unter Gefühlen wie z.B. Scham, Schuld, Angst, Wut, Kränkung oder Niedergeschlagenheit leiden, kann langfristig die Überbelastung drohen.

Im Training „Gefühls-Werkstatt“ lernen und üben die Teilnehmenden mit Hilfe der ABC-Methode, diese Gefühle so umzuwandeln, dass sie in der Pflegesituation nicht mehr so belastend sind. Seit der Corona-Pandemie wird die „Gefühls-Werkstatt" jetzt auch als ‚Online-Einzel-Coaching‘ durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.alzheimer-kelheim.de/neu-gef%C3%BChls-werkstatt-online-coaching/

 

Digitale Teilhabe von älteren Menschen fördern

Start der Initiative "DigitalPakt Alter"

Älteren Menschen fehlt es häufig an Wissen, um auch digital am Leben teilzunehmen. Um sie beim Einstieg und im Umgang mit digitalen Meiden noch besser zu unterstützen, haben das Bundesseniorenministerium und die BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen die Initiative "DigitalPakt Alter" gestartet. Zum Auftakt am 17. August besuchten Bundesseniorenministerin Christine Lambrecht und Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, einen Erfahrungsort der Initiative.

Weitere Informationen finden Sie im Videobeitrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/mediathek/digitale-teilhabe-von-aelteren-menschen-foerdern-184948.