Akuthilfen für pflegende Angehörige wurden nochmals verlängert

Etwa vier von fünf Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt - überwiegend von Angehörigen. Die Corona-Krise belastet diese Familien weiterhin schwer. Obwohl die Zahl der Pflegebedürftigen und der pflegenden Angehörigen, die geimpft sind, stetig steigt, bleibt ihr Schutzbedarf hoch. Pflegende Angehörige müssen flexibel auf neue Pflegesituationen reagieren können. Deshalb war es wichtig, die gegenwärtigen Regelungen der Akuthilfen für eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis zum 31. Dezember 2022 zu verlängern. Die Verkündigung im Bundesgesetzblatt erfolgte am 29. Juni 2022.

Flexiblere Inanspruchnahme von Pflegezeit und Familienpflegezeit

Durch die Möglichkeit, Pflegezeit und Familienpflegezeit flexibler zu gestalten, können pflegende Angehörige, die berufstätig sind, leichter eine Freistellung in Anspruch nehmen - sei es vollständig oder verbunden mit einer Teilzeitbeschäftigung.


Die einzelnen Maßnahmen:

  • Die Möglichkeit, kurzzeitig eine Arbeitsverhinderung von bis zu 20 Arbeitstagen pro Akutfall in Anspruch zu nehmen, wurden bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.
  • Die Regelung zum vereinfachten Zugang zum Pflegeunterstützungsgeld wurde ebenfalls verlängert. Es wird bis zum 31. Dezember 2022 auch gewährt, wenn ein Engpass in der pflegerischen Versorgung entstanden ist, den die Angehörigen im Zuge der COVID-19-Pandemie nur selbst auffangen können. Bis zum 31. Dezember 2022 erhalten Beschäftigte darüberhinaus auch die Möglichkeit, das Pflegeunterstützungsgeld insgesamt für bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch zu nehmen.
  • Die Flexibilisierungen im Pflegezeitgesetz und im Familienpflegezeitgesetz, etwa eine kürzere Frist für die Ankündigung der Familienpflegezeit oder die Möglichkeit, diese per E-Mail anzukündigen, gelten bis zum 31. Dezember 2022. Bis zu diesem Zeitpunkt können auf Antrag auch bei der Ermittlung einer Darlehenshöhe nach dem Familienpflegezeitgesetz Monate unberücksichtigt bleiben, in denen das Einkommen aufgrund der Pandemie geringer war.
  • Beschäftigte, die aufgrund der Sonderregelungen zur COVID-19-Pandemie Freistellungen in Anspruch genommen haben oder nehmen, können verbleibende Monate ihrer Freistellungsansprüche nach dem Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz auch nach dem Auslaufen dieser neuen Regelungen bis zur Höchstdauer beziehungsweise Gesamtdauer in Anspruch nehmen. Die Inanspruchnahme ist auf den Zeitraum von 24 Monaten nach Beginn der ersten Freistellung begrenzt.

 

Testung von digitalen Angeboten zur Unterstützung der Organisation des Pflegealltags

Die Zukunftsregion Digitale Gesundheit (ZDG) ist eine bis Ende 2022 angelegte Initiative des Bundesgesundheitsministeriums. Sie verfolgt das Ziel, digitale Lösungen in der Testregion Berlin-Brandenburg in eine stärkere Praxisanwendung zu bringen und Erkenntnisse über deren Einsatz im deutschen Gesundheitswesen zu gewinnen.
Dazu werden in Modellvorhaben digitale Lösungen und Prozesse für unterschiedlichste Einsatzgebiete erprobt. Ergänzt werden die Modellvorhaben durch die Testung digitaler Versorgungsangebote (DiVAs). Dabei handelt es sich um Apps oder Webanwendungen. Die DiVAs können helfen den Pflegealltag digital zu organisieren, Aufgaben und wichtige Informationen zu teilen und auch diejenigen auf dem Laufenden halten, die nicht vor Ort sein können.
Mit Ihrer Teilnahme an der Testung und Ihrem Feedback zu Ihren Erfahrungen bei der Nutzung leisten Sie einen wertvollen Beitrag in diesem Forschungsprojekt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Otto Heinemann Preis: Familien- und pflegefreundliche Arbeitgeber gesucht!

Zunehmend mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer betreuen einen pflegebedürftigen Angehörigen. Pflegende Angehörige leisten den Großteil der Pflege und Betreuung in der häuslichen Pflege. Die meisten von ihnen sind berufstätig und müssen die oftmals zeit- und kraftintensiven Pflegeaufgaben mit ihrer Berufstätigkeit vereinbaren.

Arbeitgeber können durch die Gestaltung der Arbeitsbedingungen entscheidend zur Entlastung beitragen. Der von spectrumK, dem BKK Dachverband und dem IKK e.V. vergebene Otto Heinemann Preis zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die mit klugen Konzepten und vorbildlichen Lösungen ihre Angestellten entlasten. Ihr Engagement für ihre Beschäftigten erhält im Rahmen des Wettbewerbs Sichtbarkeit und trägt zur Fachkräftesicherung bei. Sie profitieren durch den Erfahrungsaustausch sowie Zugang zu Pflege-Know-how und pflegespezifischen Netzwerken. Der Wettbewerb findet unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck statt.

Bewerbungen sind vom 1. Juni 2022 bis zum 30. November 2022 möglich. Während der Bewerbungsphase finden regelmäßig digitale Bewerbersprechstunden für alle Interessentinnen und Interessenten des Otto Heinemann Preises statt. Mit einem Podcast werden außerdem Tipps rund um die Wettbewerbsteilnahme zur Verfügung gestellt. Die Verleihung des Otto Heinemann Preises findet im Rahmen der 9. Berliner Pflegekonferenz am 9. November 2023 statt.

Das Online-Bewerbungsformular sowie alle weiteren Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

 

Neues Portal zur Gleichstellung am Arbeitsmarkt ist gestartet

Am 5. Januar hat das Bundesgleichstellungsministerium das neue Portal "Perspektiven schaffen" gestartet. Es informiert darüber, wie Frauen und Männer die Erwerbs- und Sorgearbeit so gestalten können, dass sie gleichberechtigt ihre Vorstellungen vom Leben und Arbeiten umsetzen können.
Das Portal bietet viele Informationen rund um das Thema Erwerbstätigkeit. Dazu gehören der berufliche Wiedereinstieg, Vollzeit- oder Teilzeittätigkeit oder New Work. Außerdem werden Perspektiven für die berufliche Weiterentwicklung aufgezeigt und Fragen zur Existenzgründung oder Weiterbildung beantwortet. Angeboten werden auch Informationen zur gleichberechtigten Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit im Alltag, zum Beispiel durch die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kein Pflegegeld bei länger als 28 Tage dauernder stationärer Behandlung

Das Sozialgericht Osnabrück hat in einem Urteil vom 07.09.2021 (Az. S 14 P 16/19) entschieden, dass für die Dauer einer länger als 28 Tage dauernden stationären Behandlung eines behinderten Kindes kein Pflegegeld zu gewähren ist. Dies gelte selbst dann, wenn eine Präsenz der pflegenden Eltern im Krankenhaus notwendig erscheine. Eine Zusammenfassung des Urteils finden Sie hier.

 

8. Berliner Pflegekonferenz

Im Fokus der 8. Berliner Pflegekonferenz vom 8. – 11. November 2021 stehen die Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft mit Blick auf die Pflege steht. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind ein Seismograf für das Gesundheitswesen insgesamt. Die pflegerische Versorgung zukunftssicher aufzustellen, bedeutet auch, sektorenübergreifend alle Potenziale zu nutzen und die gesundheitliche Versorgung Pflegebedürftiger effizienter zu gestalten. Von ebenso großer Bedeutung ist es, Menschen, die ein erhöhtes Risiko für eine Pflegebedürftigkeit haben, gezielt mit Angeboten zur Gesundheitsförderung zu unterstützen.
 
Die Schwerpunkte der 8. Berliner Pflegekonferenz liegen daher auf der Weiterentwicklung der Pflege mit den Chancen der Digitalisierung sowie auf der Nutzung der Potenziale von Gesundheitsförderung und Prävention.
 
Die Themen im Überblick:

  • Pflege – Europäische und digitale Perspektiven
  • Digitale Potenziale nutzen und Datenströme vernetzen – gelingt so eine effektive Versorgung chronisch kranker bzw. pflegebedürftiger Menschen?
  • Betriebliche Gesundheitsförderung in der Pflege: Wie kann das GKV-System Pflegekräfte unterstützen?
  • Pflegende Angehörige im Fokus: Bedarfsgerechte Weiterentwicklung von Angeboten zu Beratung und Gesundheitsförderung.

Zugunsten des Infektionsschutzes findet die Berliner Pflegekonferenz online statt. Verfolgen Sie die abwechslungsreichen Formate im Livestream oder tauschen Sie sich interaktiv aus – immer mittags um 12 Uhr mit unseren Coffeetalks zu unterschiedlichen Fragestellungen. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei, eine Registrierung ist für den Live-Stream und alle interaktiven Formate notwendig. Alle Programmhighlights, weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.berliner-pflegekonferenz.de.

 

Angehörigenampel zur Selbsteinschätzung körperlicher und seelischer Belastung

Wer Menschen mit Gedächtnisproblemen pflegt, hat oftmals vielfältige Herausforderungen im Alltag zu bewältigen. Mit Hilfe der Angehörigenampel des Demenz-Forschungsprojekts digiDEM Bayern können pflegende Angehörige ihre körperliche und seelische Belastung in einem einfachen Selbsttest prüfen. Zehn Fragen helfen dabei, die eigene Belastung zu erkennen und abzuschätzen, welche gesundheitlichen Folgen damit verbunden sein können. Je nach persönlichem Ergebnis gibt die Angehörigenampel Empfehlungen, wie pflegende Angehörige ihre Situation verbessern können (Quelle: https://digidem-bayern.de/angehoerigenampel/).

Die Angehörigenampel sowie weitere Informationen finden Sie unter https://digidem-bayern.de/angehoerigenampel/.

 

Bericht zur digitalen Fachtagung des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf am 22. September 2021

Am 22. September 2021 veranstaltete der unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf eine Online-Fachtagung zum Thema „Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf – Lehren aus der Zeit der Corona-Pandemie“.
In einer Vortragsrunde referierten Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück, Dr. Ulrike Ehrlich vom Deutschen Zentrum für Altersfragen und Dr. Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e. V. und beleuchteten dabei insbesondere die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Im Anschluss diskutierten Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück, Frau Christiane Viere vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Birgit Naase vom Bundesministerium für Gesundheit, Kerstin Plack von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Anja Weusthoff vom Deutschen Gewerkschaftsbund Bundesvorstand, Antje Asmus vom Deutschen Frauenrat, Lobby der Frauen in Deutschland e. V., Sophie Niethammer, Freie Redakteurin und pflegende Mutter, und Jana Nemsow, Angestellte im öffentlichen Dienst und pflegende Ehefrau, insbesondere über die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Die Mitglieder des Beirats bedanken sich bei allen Expertinnen und Experten für die interessanten Vorträge und Beiträge in der Diskussionsrunde sowie allen Zuschauerinnen und Zuschauern für Ihre zahlreichen Fragen und Anregungen. Der Beirat hat viele Erkenntnisse aus der Veranstaltung gewinnen können und wird diese in seinen zweiten Bericht einfließen lassen, der dem BMFSFJ im Juni 2023 übergeben wird.  
Die Präsentationen von Herrn Prof. Dr. Andreas Büscher von der Hochschule Osnabrück, Frau Dr. Ulrike Ehrlich vom Deutsches Zentrum für Altersfragen und Herrn Dr. Johannes Geyer vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung finden Sie hier.

 

„Corona-Auszeit für Familien – Familienferienzeiten erleichtern“ – Buchungen für berechtigte Familien sind ab sofort möglich

Das Bundesfamilienministerium hat im Frühjahr 2021 im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“ die Maßnahme „Corona-Auszeit für Familien“ aufgelegt, damit sich Kinder und Jugendliche und deren Eltern von den Strapazen der letzten Monate erholen können.

Die „Corona-Auszeit“ richtet sich an Familien mit kleineren Einkommen und Familien mit Angehörigen mit einer Behinderung. Diese können 2021 und 2022 bis zu eine Woche Urlaub machen und müssen dafür nur etwa 10 % der Übernachtungs- und Verpflegungskosten zahlen. Möglich ist der vergünstigte Familienurlaub in gemeinnützigen Familienferienstätten und weiteren geeigneten Einrichtungen in ganz Deutschland. Einige dieser Häuser sind auf die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung gut eingestellt und haben zum Beispiel auch die Möglichkeit zum „Urlaub mit Pflegebett“. Eine Übersicht der Einrichtungen und weitere Informationen sind auf der Website www.bmfsfj/corona-auszeit zu finden.

Für Familien wurde eine kostenlose Beratungshotline eingerichtet. Diese steht an sechs Tagen in der Woche unter der Nummer 0800 866 11 59 zur Verfügung. Fragen können auch gern per E-Mail gestellt werden: E-Mail: familienferienzeiten(at)kolpinghaeuser.de.

Für die Maßnahme „Corona-Auszeit für Familien- Familienferienzeiten erleichtern“ stellt das Bundesfamilienministerium 50 Mio. Euro zur Verfügung. Sie ist Teil des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung.

 

Digitale Fachtagung „Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf – Lehren aus der Corona-Pandemie“ am 22.09.2021

Die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut - überwiegend von Angehörigen. Viele davon sind neben der Pflege auch noch berufstätig. Die Corona-Pandemie belastet diese Familien weiterhin schwer. Der vom BMFSFJ eingesetzte unabhängige Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf veranstaltet daher am Mittwoch, 22.09.2021, zwischen 13:00-16:00 Uhr eine Fachtagung zu diesem Thema. Es findet ein Austausch zu der Situation und den aktuellen wissenschaftliche Erkenntnissen statt. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, sich aktiv mit Fragen und Anregungen einzubringen.

Für eine Teilnahme am Livestream melden Sie sich bitte bis spätestens am 10.09.2021 hier an.  

 

„Gefühls-Werkstatt“ online -
ein Angebot der Alzheimer-Gesellschaft für den Landkreis Kelheim e.V.

Online-Einzel-Coaching zum Umgang mit belastenden Gefühlen

Die Pflege und Beratung eines Angehörigen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz ist eine schwere Aufgabe. Weil viele pflegende Angehörige zusätzlich stark unter Gefühlen wie z.B. Scham, Schuld, Angst, Wut, Kränkung oder Niedergeschlagenheit leiden, kann langfristig die Überbelastung drohen.

Im Training „Gefühls-Werkstatt“ lernen und üben die Teilnehmenden mit Hilfe der ABC-Methode, diese Gefühle so umzuwandeln, dass sie in der Pflegesituation nicht mehr so belastend sind. Seit der Corona-Pandemie wird die „Gefühls-Werkstatt" jetzt auch als ‚Online-Einzel-Coaching‘ durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.alzheimer-kelheim.de/neu-gef%C3%BChls-werkstatt-online-coaching/

 

Digitale Teilhabe von älteren Menschen fördern

Start der Initiative "DigitalPakt Alter"

Älteren Menschen fehlt es häufig an Wissen, um auch digital am Leben teilzunehmen. Um sie beim Einstieg und im Umgang mit digitalen Meiden noch besser zu unterstützen, haben das Bundesseniorenministerium und die BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen die Initiative "DigitalPakt Alter" gestartet. Zum Auftakt am 17. August besuchten Bundesseniorenministerin Christine Lambrecht und Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, einen Erfahrungsort der Initiative.

Weitere Informationen finden Sie im Videobeitrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/mediathek/digitale-teilhabe-von-aelteren-menschen-foerdern-184948.

 

Neues Zeitverwendungserhebungsgesetz (ZVEG) in Kraft getreten

Am 1. Juli 2021 ist das Gesetz über die statistische Erhebung der Zeitverwendung (Zeitverwendungserhebungsgesetz, ZVEG) in Kraft getreten. Bereits seit den 1990er Jahren erhebt das Statistische Bundesamt (Destatis) gemeinsam mit den Statistischen Ämtern der Länder etwa alle zehn Jahre Daten zur Zeitverwendung der in Deutschland lebenden Menschen, zuletzt 2012/13. Die neue gesetzliche Grundlage sichert nun die regelmäßige Durchführung dieser freiwilligen Erhebung.

Unter dem Motto „Wo bleibt die Zeit?“ findet von Januar bis Dezember 2022 die nächste ZVE statt. Bei der ZVE erfassen alle Teilnehmenden ab zehn Jahren vollständige Tagesabläufe über 24 Stunden von Arbeit oder Schule über Hobbies und Internetnutzung bis zu Einkaufen, Kinderbetreuung, ehrenamtlichen Tätigkeiten sowie den dazugehörigen Wegezeiten mit dem Auto, Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß. Aus den zusammengefassten Daten aller Teilnehmenden kann somit abgeleitet werden, wie Personen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Haushaltskonstellationen ihre Zeit auf verschiedene Lebensbereiche aufteilen. Die Daten sind eine wichtige Grundlage, um insbesonderegesellschaftspolitische Maßnahmen zum Beispiel zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorzubereiten und zu bewerten. Besonderes Interesse gilt dem Umfang der „Care-Arbeit“, das heißt der unbezahlten Arbeit wie Kinderbetreuung, Hausarbeit, Ehrenamt und freiwilliges Engagement.

Für die ZVE 2022 werden 10 000 Haushalte gesucht, die freiwillig an der Erhebung teilnehmen. Das Kernstück bildet dabei das Tagebuch, in dem die Teilnehmenden ihre Aktivitäten im Tagesverlauf an drei vorgegebenen Tagen eintragen.

Interessierte Haushalte können sich voraussichtlich ab Mitte August 2021 für die ZVE 2022 anmelden unter www.zve2022.de.

 

Akuthilfen für pflegende Angehörige wurden nochmals verlängert

Etwa vier von fünf Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt - überwiegend von Angehörigen. Die Corona-Krise belastet diese Familien weiterhin schwer. Obwohl die Zahl der Pflegebedürftigen und der pflegenden Angehörigen, die geimpft sind, stetig steigt, bleibt ihr Schutzbedarf hoch. Pflegende Angehörige müssen flexibel auf neue Pflegesituationen reagieren können. Deshalb war es wichtig, die gegenwärtigen Regelungen der Akuthilfen für eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern. Die Verkündigung im Bundesgesetzblatt erfolgte am 29. Juni 2021.
 

Flexiblere Inanspruchnahme von Pflegezeit und Familienpflegezeit

Durch die Möglichkeit, Pflegezeit und Familienpflegezeit flexibler zu gestalten, können pflegende Angehörige, die berufstätig sind, leichter eine Freistellung in Anspruch nehmen - sei es vollständig oder verbunden mit einer Teilzeitbeschäftigung. Geregelt ist auch, dass nach dem Auslaufen der Sonderregelungen verbliebene Restzeiten bis zu 24 Monate lang nicht verfallen. Da pflegende Angehörige das Pflegesystem in der Pandemie entlasten, benötigen sie Planungssicherheit auch für die Zeit danach.


Die einzelnen Maßnahmen:

  • Die Möglichkeit, kurzzeitig eine Arbeitsverhinderung von bis zu 20 Arbeitstagen pro Akutfall in Anspruch zu nehmen, wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.
  • Die Regelung zum vereinfachten Zugang zum Pflegeunterstützungsgeld wurde ebenfalls verlängert. Es wird bis zum 31. Dezember 2021 auch gewährt, wenn ein Engpass in der pflegerischen Versorgung entstanden ist, den die Angehörigen im Zuge der COVID-19-Pandemie nur selbst auffangen können. Bis zum 31. Dezember 2021 erhalten Beschäftigte darüberhinaus auch die Möglichkeit, das Pflegeunterstützungsgeld insgesamt für bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch zu nehmen. Bereits genutzte Tage mit Pflegeunterstützungsgeld werden angerechnet.
  • Die Flexibilisierungen im Pflegezeitgesetz und im Familienpflegezeitgesetz, etwa eine kürzere Frist für die Ankündigung der Familienpflegezeit oder die Möglichkeit, diese per E-Mail anzukündigen, gelten bis zum 31. Dezember 2021. Bis zu diesem Zeitpunkt können auf Antrag auch bei der Ermittlung einer Darlehenshöhe nach dem Familienpflegezeitgesetz Monate unberücksichtigt bleiben, in denen das Einkommen aufgrund der Pandemie geringer war.
  • Beschäftigte, die aufgrund der Sonderregelungen zur COVID-19-Pandemie Freistellungen in Anspruch genommen haben oder nehmen, können verbleibende Monate ihrer Freistellungsansprüche nach dem Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz auch nach dem Auslaufen dieser neuen Regelungen bis zur Höchstdauer beziehungsweise Gesamtdauer in Anspruch nehmen.

 

Informelle Pflege erleichtern – Jetzt Innovationen von Morgen mitgestalten

Mit der Fördermaßnahme „Technologiegestützte Innovationen für Sorgegemeinschaften zur Verbesserung von Lebensqualität und Gesundheit informell Pflegender“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, die Erforschung von neuen digitalen Ideen und Lösungen –sogenannten Pflegeinnovationen- speziell für informell Pflegende zu fördern.

Begleitend zur neuen Fördermaßnahme ruft das BMBF informell Pflegende zur Teilnahme an einem Bürgerbeirat auf. Gesucht werden etwa 15 Personen, die aktuell Pflege- und Unterstützungsbedürftige versorgen oder in der Vergangenheit gepflegt haben. Die Mitarbeit im Bürgerbeirat gibt Interessierten die Möglichkeit, die Maßnahme und die ausgewählten Forschungsprojekte in den kommenden Jahren mit ihrer Expertise zu begleiten.

Bewerbungen sind noch bis zum 23. Juli 2021 möglich.

Details zum Bürgerbeirat und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier

 

 

Otto Heinemann Preis zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Im Zuge des demografischen Wandels gibt es immer mehr Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die einen pflegebedürftigen Angehörigen betreuen. Diese Verantwortung stellt eine enorme zusätzliche Belastung dar. Sowohl physisch als auch psychisch gehen die Betroffenen oft bis an ihre Grenzen oder auch über diese hinaus. Damit entsteht ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen mit teilweise langwierigen Arbeitsausfällen. Arbeitgeber können mit gezielten Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erheblich zur Entlastung beitragen. Sie profitieren darüber hinaus, in dem sie sich als familien- und pflegefreundlicher Arbeitgeber im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte positionieren.

Der von spectrumK, dem BKK DV und dem IKK e. V. vergebene Otto Heinemann Preis zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die mit klugen Konzepten und vorbildlichen Lösungen ihre Mitarbeitenden entlasten. Ganz besonders in einer Zeit, in dem die Corona-Krise uns alle herausfordert und viele Unternehmen in eine wirtschaftlich unsichere Zukunft schauen, verdienen sie dafür unsere besondere Anerkennung.

Bewerbungen sind bis zum 25. Juli 2021 möglich unter www.otto-heinemann-preis.de

Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist Jasmin Russak, spectrumK GmbH, Abteilung Unternehmenskommunikation, E-Mail: awards@spectrumk.de, Tel.: 030-586 945 110

 

 

Neues Logo für das bundesweite Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums

Den Wunsch von Pflegebedürftigen möglichst lange in gewohnter Umgebung zu leben, können viele Menschen gut nachvollziehen. Auch dann, wenn der eigene Unterstützungsbedarf immer größer wird. Oft übernehmen Angehörige die Pflege - und stehen plötzlich vor vielen neuen Herausforderungen. Die Übernahme dieser Aufgaben verdient große Anerkennung. Denn pflegende Angehörige tragen viel Verantwortung. Vor allem die Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf sorgt oftmals für große Belastungen und Unsicherheiten. Diese Situation kann mit der Zeit an Belastungsgrenzen führen, die sich in Erschöpfung, Ängsten und Schuldgefühlen äußern. Dabei ist das eigene Wohlbefinden ein wichtiger Faktor um gut zu pflegen. Damit sich Angehörige mit den Herausforderungen nicht alleingelassen fühlen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Jahre 2011 das Pflegetelefon  eingeführt, welches nun mit neuem Logo weiterhin für die Menschen da ist! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten unter anderem zu folgenden Fragen:

*             Wie wird Pflege organisiert?
*             Welche Einrichtungen und Dienste gibt es?
*             Wie funktioniert die Familienpflegezeit und die sonstigen Auszeiten für pflegende Angehörige?
*             Welche Unterstützungsangebote können Angehörige noch in Anspruch nehmen?
*             Wer hilft mir, wenn ich nicht mehr weiter weiß?

Der Schwerpunkt der Beratung am Pflegetelefon liegt auf der Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf. Insbesondere für die Freistellungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige nach dem Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz ist das Pflegetelefon Ansprechpartner für Bürger und Bürgerinnen, Arbeitgeber und Institutionen.

Neben der Beantwortung von Fragen zum Thema Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf bietet das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums zudem Hilfestellung rund um die häusliche Pflege, auch in kritischen oder belastenden Situationen.

Das Pflegetelefon ist von Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 18.00 Uhr unter der Rufnummer 030 20179131 und per E-Mail an info@wege-zur-pflege.de  zu erreichen.

Die telefonischen Beratungsgespräche sind selbstverständlich anonym und vertraulich. Außerdem informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu weiteren Beratungs- und Hilfsangeboten vor Ort.

Akuthilfen für pflegende Angehörige wurden verlängert

2,33 Millionen Pflegebedürftige werden zu Hause und überwiegend durch ihre Angehörigen versorgt. Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. Pflegende Angehörige benötigen deshalb auch weiterhin flexible Unterstützungsangebote.

Daher wurden die Akuthilfen für pflegende Angehörige bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Die Verlängerung ist Teil des "Gesetzes zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen", welches am 30. März 2021 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bundesministerin Giffey im Gespräch mit pflegenden Angehörigen

Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen weiterhin schwer. Deshalb möchte die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am 26.03.2021 um 10:45 Uhr einen Instagram-Live-Talk zusammen mit pflegenden Angehörigen und dem Pflegetelefon durchführen. Ziel soll es sein, vor allem mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen und pflegenden Angehörigen in diesen schwierigen Zeiten Gehör zu verschaffen. Das Gespräch kann unter dem Instagram-Kanal https://www.instagram.com/bmfsfj/  des BMFSFJ verfolgt werden.

Eine Aufzeichnung des Live-Talks finden Sie hier.

 

Entlastung für die Seele, Ratgeber für pflegende Angehörige

In Deutschland sind knapp vier Millionen Menschen pflegebedürftig und etwa drei Viertel von ihnen werden zu Hause durch ihre Angehörigen versorgt. Viele pflegende Angehörige sehen sich enormen Anforderungen gegenüber.

Die Broschüre „Entlastung für die Seele – Ratgeber für pflegende Angehörige“ der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen zeigt Möglichkeiten der Entlastung auf, gibt eine Übersicht über konkrete Unterstützungsangebote und ermutigt dazu, rechtzeitig Hilfen von außen in Anspruch zu nehmen. Ein eigenes Kapitel ist hilfreichen Angeboten in Zeiten von Corona gewidmet.

Der Ratgeber liegt in aktualisierter Auflage als Druckversion und als Hörbuch vor.
Sie kann kostenlos über die Website der BAGSO bestellt oder dort als barrierefreies pdf-Dokument heruntergeladen werden.

Ihre Fragen zur Corona-Schutzimpfung, Diskussionsrunde mit Bundesgesundheitsminister Spahn

Am 30. Januar 2021 diskutierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum dritten Mal gemeinsam mit den Präsidenten des PEI, Prof. Dr. Klaus Cichutek, und des RKI, Prof. Dr. Lothar H. Wieler Fragen zur „Corona-Schutzimpfung“.

Da die Corona-Pandemie die Pflegekräfte und die pflegenden Angehörigen in ganz besonderem Maße fordert, wurden ihre Fragen in dieser Runde beantwortet, an der auch die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen Britta Hermes-Bickmann und Claudia Güldenzoph teilnahmen.

Weitere Informationen sowie die Aufzeichnung des Livestreams finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Corona-Krise: Gestiegene psychische Belastungen für Menschen, die andere pflegen und unterstützen

Mehr als 4.700 Menschen zwischen 46 bis 90 Jahren gaben darüber Auskunft, ob sie andere unterstützen oder pflegen. Gleichzeitig sollten sie ihren Gesundheitszustand einschätzen. Gegenüber dem Jahr 2017 stieg die Quote der informell Unterstützenden und Pflegenden von 16 auf 19 Prozent. Dabei geht der Anstieg besonders auf den Einsatz von Frauen und eine stärkere Einbindung von Nachbar*innen und Freund*innen zurück.

In der Corona-Krise zeigen mehr Menschen depressive Symptome. In besonderer Weise sind davon Menschen betroffen, die andere unterstützen oder pflegen.

Je umfangreicher und anspruchsvoller die Unterstützung und Pflege ist, desto wichtiger ist es für den bzw. die Einzelne auf ein gut funktionierendes Netzwerk ergänzender Hilfen zurückgreifen zu können. Gerade das war mit dem Einsetzen der Corona-Pandemie nicht durchweg und ausreichend gewährleistet. Angesichts der Belastungen vermisst ca. ein Viertel der pflegenden Menschen Hilfsangebote Dritter: von der Familie oder auch von professionalen Dienstleistern. Zur Entlastung und zum Wohl der Unterstützungs- und Pflegeleistenden sind daher schnelle Lösungen und Angebote gefragt, auch weil die Pandemie aktuell eine zweite stärkere Welle erlebt.

Die Befragung wurde im Rahmen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) im Zeitraum von Juni bis Juli 2020 durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Internationaler Austausch zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Das Bundesfamilienministerium hat zusammen mit der Europäischen Kommission die Peer Review "Work-Life balance and the promotion of the equal sharing of (informal) long-term care for relatives in need between women and men" zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in der informellen Pflege veranstaltet.

Bei der online durchgeführten internationalen Konferenz zur Geschlechtergerechtigkeit in der Pflege am 3. und 4. Dezember nahmen sieben EU-Mitgliedstaaten teil. Außerdem waren Vertreterinnen und Vertreter der EU-Kommission sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden und Fachorganisationen dabei.

Die Veranstaltung griff die zentrale Herausforderung auf, wie eine gute, zuverlässige Pflege in den alternden Gesellschaften in Europa organisiert werden kann. Derzeit sind es oft Frauen, die ihre Angehörigen versorgen. Das geschieht häufig unter enormer Belastung und zwischen ihrer Zeit für Familie und Beruf.

Zur Förderung von Vereinbarkeit von Pflege und Beruf mit Blick auf die geschlechtergerechte Aufteilung von Angehörigenpflege wurde zudem die neue nationale Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung vorgestellt. Die Strategie strebt unter anderem eine gleichberechtigtere Verteilung von Erwerbsarbeit und unbezahlter Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern an - auch in der Pflege.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Otto-Heinemann-Preis - Auszeichnung bundesweiter Vorbilder für eine pflegefreundliche Arbeitswelt

Der von spectrumK, dem BKK DV und dem IKK e. V. vergebene Otto Heinemann Preis zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die mit klugen Konzepten und vorbildlichen Lösungen ihre Angestellten entlasten. Diese verdienen dafür Anerkennung – ganz besonders in diesem Jahr, in dem die Corona-Krise uns alle herausfordert und viele Unternehmen in eine wirtschaftlich unsichere Zukunft schauen.

Der Preis wird in drei Kategorien vergeben. Preisträger im Jahr 2020 sind

Kategorie 1 (Unternehmen bis 800 Mitarbeiter/-innen): Hessisches Ministerium der Justiz
Kategorie 2 (Unternehmen 801 – 2.000 Mitarbeiter/-innen): Alexander-Stift GmbH – Dienste für Senioren
Kategorie 3 (Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern/-innen): St. Elisabeth-Stiftung

Weitere Informationen zum Preis und den Preisträgern finden Sie hier.

Digitaler Engel setzt seine Tour online fort

Die mobilen Ratgeber sind für die älteren Menschen als Ansprechpartner weiterhin erreichbar! Um die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Pandemie zu unterstützen, werden die Digitalen Engel im November die Tour digital fortsetzen.

Der Digitale Engel unterstützt alle interessierten Personen in allen Fragen zur Teilnahme an den Online Veranstaltungen, die mit ZOOM durchgeführt werden. Von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geht das Team der Digitalen Engel unter der Telefonnummer 030 76 7581 530 oder via E-Mail unter fragen@sicher-im-netz.de gerne alle Schritte zur Teilnahme an einer digitalen Veranstaltung durch.

Unter https://www.digitaler-engel.org/kontakt können interessierte Organisationen aus allen Bundesländern und Regionen auch weiterhin (digitale) Workshoptermine anfragen. Die digitale Tour kann – je nach Kapazitäten – auch überregional durchgeführt werden.

Erste Einstiegstipps rund ums Digitale hält die Erklärvideo-Reihe “Digitaler Engel TV” bereit, die vom mobilen Ratgeberteam erstellt wurde.

Sobald Präsenzveranstaltungen – unter strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften – wieder erlaubt sind, wird der Digitale Engel seine Tour auch wieder analog fortsetzen.  Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Pflegende Beschäftigte brauchen Unterstützung, Leitfaden für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Immer mehr Menschen in Deutschland übernehmen Aufgaben der Pflege und Betreuung von Angehörigen. Dies muss in den meisten Fällen mit dem Beruf in Einklang gebracht werden, denn für viele Beschäftigte ist es auch von existenzieller Bedeutung, weiterhin im Beruf tätig zu sein.

Es gibt bereits viele betriebliche Angebote, wie Unternehmen ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf unterstützen. Die Publikation „ Pflegende Beschäftigte brauchen Unterstützung, Leitfaden für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ des Unternehmensnetzwerkes "Erfolgsfaktor Familie" zeigt Möglichkeiten, wie dies gelingen kann: Sie enthält Informationen zur Situation der Pflegenden und zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Außerdem finden Sie Anregungen, Tipps und Checklisten aus der betrieblichen Praxis für die Entwicklung einer pflegesensiblen Unternehmenskultur und für die Gestaltung von Vereinbarkeitsmaßnahmen.

Den Leitfaden können Sie hier herunterladen oder kostenfrei im Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ (netzwerkbuero@dihk.de) oder beim Publikationsversand der Bundesregierung unter publikationen(at)bundesregierung.de bestellen.

Mehr Informationen zum Netzwerk finden Sie hier.

"Offensive psychische Gesundheit" gestartet

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben am 5. Oktober gemeinsam mit einem breiten Bündnis von über fünfzig Institutionen aus dem Bereich der Prävention die "Offensive Psychische Gesundheit" gestartet, damit der gesellschaftliche Umgang mit psychischen Belastungen offener wird.

Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

Die Offensive soll dazu beitragen, dass Menschen ihre eigenen psychischen Belastungen und Grenzen besser wahrnehmen und auch mit Menschen in ihrem Umfeld offener darüber sprechen können. Darüber hinaus möchte die Offensive die Präventionslandschaft in Deutschland mit ihren zahlreichen Anbietern besser vernetzen. Das Projekt Pausentaste und das Pflegetelefon des BMFSFJ sind Teil der Offensive.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der "Offensive psychische Gesundheit".

Der Digitale Engel geht wieder auf Tour

Bundesseniorenministerin Franziska Giffey hat am 24. September gemeinsam mit Deutschland sicher im Netz e.V. die Wiederaufnahme der Deutschlandtour des Digitalen Engels eingeleitet. Unter strikter Einhaltung von pandemiebedingten Hygiene- und Sicherheitsvorschriften startet die deutschlandweite Aufklärungstour erneut, um älteren Menschen zu zeigen, wie sie ihren Alltag mit digitalen Angeboten sinnvoll erleichtern können. Das ist gerade während der Pandemie für ältere Menschen als Risikogruppe ein wichtiges Anliegen. Die Tour war im November 2019 gestartet, musste wegen der Corona-Pandemie jedoch unterbrochen werden und wurde durch digitale Angebote ersetzt. Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Digitalen Engel finden Sie hier.

Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie beginnt

Die Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie ist gestartet. Bei einer digitalen Veranstaltung im Bundesfamilienministerium unterzeichneten Bundesseniorenministerin Franziska Giffey, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und 57 Partnerinnen und Partner am 23. September die Nationale Demenzstrategie. Damit haben sich alle wichtigen Akteure auf die Umsetzung der insgesamt 160 beschlossenen Maßnahmen verpflichtet. Ziel ist, dass Menschen mit Demenz Teil der Gesellschaft bleiben können und ein offenes Klima für den Umgang mit dieser Erkrankung geschaffen wird. 1,6 Millionen Menschen sind hierzulande von Demenz betroffen, im Jahr 2050 könnte die Zahl schon bei etwa 2,8 Millionen Menschen liegen. Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Nationalen Demenzstrategie finden Sie in der Broschüre des Bundesseniorenministeriums.

Start des Nationalen Gesundheitsportals "gesund.bund.de"

Immer mehr Menschen informieren sich im Internet über Gesundheitsthemen. Doch viele der verfügbaren Gesundheitsinformationen sind unzuverlässig, lückenhaft, von bestimmten Interessen beeinflusst oder sogar falsch und irreführend.  
Als unabhängiges Gesundheitsportal unterstützt gesund.bund.de Menschen dabei, die eigene Gesundheit zu verstehen und die vielen medizinischen Angebote zu Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung richtig einordnen zu können. Hierfür bietet das Portal qualitätsgesicherte, unabhängige und allgemein verständliche Gesundheitsinformationen. Auch die Angebote der Gesundheitsversorgung und die Zusammenhänge im Gesundheitssystem werden klar und transparent vermittelt: mit vertiefenden und praktischen Informationen, etwa zu den Leistungen der Pflegeversicherung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildungsangebot für ältere Menschen zum Thema Digitalisierung

Wissensdurstig.de ist ein Internetportal der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. und gehört zur Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“.
Auf wissensdurstig.de gibt es Informationen zu Bildungsangebo­ten für ältere Menschen in ganz Deutschland, Tipps und Materialien zu Digitalisierung und Bildung im Alter, Wissenswertes für Bildungsanbie­ter, gute Praxisbeispiele und aktuelle Informationen über Digitalisierung, Bildung, Projekte, Aktionen und mehr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stark für die Zukunft - Die Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung

Gleichstellung ist überall. Deshalb setzt sich die Bundesregierung mit ihrer Gleichstellungstrategie neun Ziele für die Gleichstellung in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und zeigt, mit welchen konkreten Maßnahmen sie diese Ziele erreichen will.

Wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt gibt es nur mit einer Politik, die für Frauen und Männer gleichermaßen gut ist. Die Bundesregierung will, dass Frauen und Männer von ihrer Arbeit gleich gut leben können – und sich gemeinsam um die kümmern, die Unterstützung brauchen. Frauen und Männer sollen die Wirtschaft, die Demokratie, die Kultur und die Wissenschaft in unserem Land gemeinsam tragen.

Weitere Inforamtionen finden Sie hier.

Nationale Demenzstrategie beschlossen

Derzeit sind 1,6 Millionen Menschen bundesweit an Demenz erkrankt. Die Zahl könnte im Jahr 2050 bei 2,8 Millionen liegen. Um Deutschland künftig demenzfreundlich zu gestalten, hat das Bundeskabinett die Nationale Demenzstrategie beschlossen. Die Strategie ist bundesweit ausgerichtet, partnerschaftlich verankert, verbindlich in ihren Zielen und langfristig angelegt. Es wurden 27 Ziele formuliert und insgesamt etwa 160 Maßnahmen vereinbart.

Weitere Informationen finden Sie hier und auf www.nationale-demenzstrategie.de.

Neues Videoformat #wirlebenjetzt

Den Stempel „Risikogruppe“ tragen ältere Menschen seit Beginn der Corona-Pandemie, weil für sie mehr als für andere Altersgruppen eine besondere Gefährdung ausgeht. Zugleich aber auch nicht für alle im gleichen Maße. Die Antwort lautet bis heute Einschränkung der sozialen Kontakte bis hin zur „freiwilligen Isolation“ und bleibt nicht ohne Folgen: Sie macht einsam und kostet Betroffene Mobilität und Fitness!
Die Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung initiiert deshalb gemeinsam mit der Denkfabrik fischimwasser das neue Videoformat #wirlebenjetzt. Durch die einzelnen Episoden führen Sportwissenschaftlerin Sabine Lattek von der Becker Stiftung und Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse und diskutieren virtuell mit Gästen wie Uschi Glas, Franz Müntefering, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther über persönliche Bewegungsroutinen und Alltagsstrategien. Unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bringt #wirlebenjetzt, Freude an Bewegung in die eigenen vier Wände, um die individuellen Ressourcen – gerade jetzt – optimal zu nutzen.

Die erste Folge des neuen Videoformats #wirlebenjetzt finden Sie hier.

Corona-Helden: Engagiert durch die Krise – 5. BAGSO-Podcast

Ja, es gibt sie: Corona-Heldinnen und Helden. Der 5. BAGSO-Podcast stellt ältere Menschen vor, die sich in der Krise in ungewöhnlicher Weise engagieren: Sie schreiben Briefe, nähen Schutzmasken, bauen Krankenhäuser auf und machen einen ganz besonderen Spendenlauf.
Der BAGSO-Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“ vermittelt in der Corona-Zeit verständlich Informationen, gibt Tipps und berichtet von ermutigenden Beispielen. Er ist auf der Internetseite der BAGSO und auf Youtube zu finden. Außerdem gibt es ihn auf fast allen gängigen Plattformen wie Spotify oder Deezer. Die nächste Folge des BAGSO-Podcast erscheint am 18. Juni mit dem Titel „Digital verbunden“.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Verlängerte Bewerbungsfrist für den Otto-Heinemann-Preis 2020

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist für die heutige Arbeitswelt zunehmend wichtiger. Die gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen – auf der einen Seite die Demografie und auf der anderen Seite der Fachkräftemangel – erfordern daher von Arbeitgebern innovative Ideen. Sie müssen die Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege schaffen.

Der von spectrumK, dem BKK DV und dem IKK e. V. vergebene Otto Heinemann Preis zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, die sich dieser Herausforderung stellen. Die Bewerbungsfrist wurde bis zu 22. Juli 2020 verlängert.

Weitere Informationen finden Sie hier und unter https://berliner-pflegekonferenz.de/otto-heinemann-preis/

Neue Ausgabe #FragGiffey mit einem Pflege-Spezial

In einer neuen Ausgabe des Social Media-Formats #FragGiffey beantwortet die Ministerin im Rahmen der Themenwoche Fragen zur neuen Pflegeausbildung. Außerdem erläutert sie auch die aktuellen Verbesserungen für pflegende Angehörige.

Eine Aufzeichnung des Formats finden Sie hier.

Umfassende Informationen zur neuen Pflegeausbildung bietet die Internetseite https://www.pflegeausbildung.net/.

Bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf während der Corona-Krise

Die Corona-Krise belastet die Familien von Pflegebedürftigen schwer. In dieser Situation benötigen pflegende Angehörige akute Hilfe und flexible Unterstützungsangebote.

Daher wird die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bis Ende September vereinfacht. Angehörige, die Pflegebedürftige in der Corona-Krise zu Hause betreuen und zugleich erwerbstätig sind, werden so besser unterstützt.

Die Pressemitteilung mit den einzelnen Regelungen finden Sie hier.

Internationaler Tag der Pflegenden

Unter dem folgenden Link finden Sie das Video der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zum Internationalen Tag der Pflegenden.

In diesem Video kündigt die Bundesfamilienministerin auch einen erleichterten Zugang zum Pflegeunterstützungsgeld an.

Bundesrat stimmt Gesetzespaketen zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zu

Das Gesundheitswesen und die Pflege bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zu unterstützen – das sind die Ziele zweier Gesetzespakete, die nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages am 25. März 2020 die Zustimmung des Bundesrates erhalten haben.

Mit dem „COVID19-Krankenhausentlastungsgesetz“ werden die wirtschaftlichen Folgen für Krankenhäuser und Vertragsärzte aufgefangen. Mit dem "Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" wird die Reaktionsfähigkeit auf Epidemien verbessert.

Weiter Informationen hierzu erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Seniorenbüros organisieren die Versorgung älterer Menschen und koordinieren Hilfen gegen Einsamkeit

In vielen Kommunen ist das Seniorenbüro in der Corona-Krise die zentrale Stelle nicht nur für die Versorgung älterer Menschen, sondern auch für Hilfen gegen Einsamkeit.

Durch nachhaltige kommunale Strukturen, bestehende „Pools“ von Freiwilligen und die Vernetzung mit anderen Organisationen können Seniorenbüros schnell und unbürokratisch Hilfe für ältere Menschen organisieren. Gleichzeitig unterstützen sie Engagierte, sich selbst zu schützen und gesund zu bleiben.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) hat einige Beispiele zusammengestellt. Diese finden Sie hier.

Tipps und Infos für die Organisation von nachbarschaftlichen Hilfen erhalten Sie außerdem auf dem Portal der Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammenleben in Rheinland-Pfalz".

Telefonangebot gegen Einsamkeit

Einsamkeit trifft viele ältere Menschen, und sie schleicht sich oft unmerklich ins Leben ein. Einsamkeit kann krank machen, und je länger sie andauert, desto schwerer kann der Weg hinaus werden.

Der Verein Silbernetz betreibt deshalb ein Hilfs- und Kontaktangebot für ältere Menschen in Berlin. 

Da aufgrund des Coronavirus weniger Kontaktmöglichkeiten bestehen, ist die Nummer aktuell bundesweit erreichbar. Sie können die kostenfreie Rufnummer 0800 4 70 80 90 des Silbertelefons täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr anrufen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

"#WirVsVirus Hackathon" ist ein Hackathon der Bundesregierung

Der #WirVsVirus Hackathon ist ein Hackathon der Bundesregierung und steht unter der Schirmherrschaft des Chefs des Bundeskanzleramtes Prof. Dr. Helge Braun.

Dieses Projekt ist ein Startpunkt für einen kontinuierlichen Beteiligungsprozess zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen, um die große Herausforderung durch Covid-19 als Gesellschaft zu meistern.

Unternehmen oder Organisationen die beim Hackathon oder bei der Verstetigung der Lösungen im Anschluss unterstützen möchten, können sich unter diesem Link anmelden.

Weitere Informationen zu #WirVsVirus Hackathon finden Sie hier.

Corona-Pandemie: Ältere Menschen und gefährdete Gruppen schützen

Die Bundesseniorenministerin Franziska Giffey und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Franz Müntefering, appellieren gemeinsam an alle Bürgerinnen und Bürger, gefährdete Gruppen vor Corona-Infektionen zu schützen.

Das Coronavirus mit dem Namen COVID-19 ist für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährlich.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer schweren Erkrankung stetig an. Wenn Alter und eine  schon bestehende Grunderkrankung zusammenkommen, ist die Gefährdung besonders hoch. Gerade in Pflegeeinrichtungen ist der Schutz von Menschen besonders wichtig.

In der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 19.03.2020 werden Maßnahmen genannt, die ältere Menschen ergreifen sollten, um sich zu schützen.

Prof. Dr. phil. Adelheid Kuhlmey ist die neue Vorsitzende des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Frau Prof. Dr. phil. Kuhlmey wurde am 01. Januar 2020 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zur neuen Vorsitzenden des unabhängigen Beirates für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ernannt und wurde nun offiziell von Frau Bundesministerin Giffey im Berliner Dienstsitz des BMFSFJ in Empfang genommen.

Der unabhängige Beirat wurde am 25. September 2015 durch das BMFSFJ eingesetzt. Er befasst sich als nicht öffentliches Fachgremium mit allgemeinen und spezifischen Fragen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Als weitere Hauptaufgabe begleitet er die Umsetzung der einschlägigen gesetzlichen Regelungen (insbesondere des Pflegezeitgesetzes und des Familienpflegezeitgesetzes) und berät das zuständige Ministerium über deren Auswirkungen. Im Juni 2019 hat er dem BMFSFJ seinen ersten Bericht vorgelegt.

Weitere Informationen zum unabhängigen Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden Sie hier.

Informationsmaterialien zum Thema bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nunmehr auch in englisch, französisch und türkisch erhältlich

Den Flyer "Bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf" gibt es nun auch in den Sprachen Englisch, Französisch und Türkisch.

Unter diesem Link können Sie die Flyer kostenfrei herunterladen oder bestellen.